Der Stromsparcheck-Plus vertreten auf der Seniorenmesse

Seniorenmesse 015Eigentlich zählen Senioren nicht zur expliziten Zielgruppe für das Projekt "Stromsparcheck". Jedoch waren viele Besucher zu erwarten auf der Seniorenmesse in Mülheim. Daher entschied sich sich die Fachdienstleitung, Dagmar Auberg für die Präsentation des Projekts auf der Messe.
Der Erfolg gibt ihr Recht, denn am Ende des Tages waren fast alle Flyer vergriffen und viele Besucher haben sich über die Gratis-Dienstleistung informiert. Die Idee, mit einfachen Tipps und Hinweisen auf technische Ausstattungsmöglichkeiten Geld zu sparen "haben jene, die hier rege mit uns ins Gespräch kamen, ohnehin verinnerlicht; weiß Projektkoordinator Nenad Dobrivojevic zu berichten. Sparen im Sinne von Verzicht? "Sicher doch!" meint Dobrivojevic und zitiert viele der älteren MülheimerInnen. "Vielen gehe es dabei um die Vermeidung von unnötiger Verschwendung - weniger um Einschränkung und damit verbundenem Verzicht auf Komfort", so Dobrivojevic. Die Beispiele lieferten die Senioren dann auch selbst: „Licht aus im Flur, 7-8 Minuten Duschzeit macht auch sauber, und der Fernseher als Alltagsbegleiter beim Bügeln muss nicht sein, dass kann auch das Küchenradio“ so ein schmunzelnder Dobrivojevic. Denn genau diese Tipps müssen seine Mitarbeiter oft in der Beratung vor Ort anwenden um unbedarften und im Schnitt nun mal auch vor allem jüngeren Nutzern von Energie das Sparen zu erläutern. Energie-Sparen will also gelernt sein! Die Seniorenmesse hat gezeigt, dass viele der älteren MülheimerInnen bereits ihren Stromkonsum genau betrachten und im Sparen geübt sind. "Ferner ließ sich einmal mehr feststellen, wie sinnvoll und hilfreich es wäre, wenn die Lebenserfahrung der Älteren mehr in unsere Gesellschaft einmünden würde“; so Dobrivojevic.