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DER MENSCH IM MITTELPUNKT.


CARITAS MÜLHEIM AN DER RUHR – DER MENSCH IM MITTELPUNKT.

Caritas Mülheim an der Ruhr. Seit 100 Jahren für die Menschen vor Ort

SPENDEN & HELFEN IM JUBILÄUMSJAHR
Spenden für das Frauen-Projekt im Jubiläumsjahr "Stark werden – stark bleiben" können Sie hier:

Caritas-Zentrum St. Raphael
Hingbergstraße 176
45470 Mülheim


Caritas-Zentrum Eppinghofen
Vereinstraße 10-12
45468 Mülheim an der Ruhr


Sozialpsychiatrisches Zentrum
Katholisches Stadthaus
Althofstraße 8
45468 Mülheim an der Ruhr


Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtkranke und Angehörige
Hingbergstraße 389
45472 Mülheim an der Ruhr


Josefshaus
Wohneinrichtung für Menschen mit psychischer Erkrankung
Gracht 57
45470 Mülheim an der Ruhr


SPENDEN & HELFEN IM JUBILÄUMSJAHR
Spenden für das Frauen-Projekt im Jubiläumsjahr "Starke werden – stark bleiben" können Sie hier:

Caritas-Zentrum St. Raphael
Hingbergstraße 176
45470 Mülheim


Caritas-Zentrum Eppinghofen
Vereinstraße 10-12
45468 Mülheim an der Ruhr


Sozialpsychiatrisches Zentrum
Katholisches Stadthaus
Althofstraße 8
45468 Mülheim an der Ruhr


Psychosoziale Beratungsstelle für Suchtkranke und Angehörige
Hingbergstraße 389
45472 Mülheim an der Ruhr


Josefshaus
Wohneinrichtung für Menschen mit psychischer Erkrankung
Gracht 57
45470 Mülheim an der Ruhr


WIR HELFEN MENSCHEN.

Das lateinische Wort Caritas bedeutet Nächstenliebe. Insbesondere benachteiligte und schwache Menschen sind es, die unsere Nächstenliebe und Hilfe zur Selbsthilfe benötigen. Das leisten wir professionell, menschlich und engagiert. Egal ob in der Familie, in der Schule, im Beruf, im sozialen Umfeld oder im Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen: Jeder Mensch braucht einen Anwalt und Partner - dafür stehen wir als Caritas in unserer Stadt ein. [MEHR LESEN]

Die Caritas Mülheim an der Ruhr engagiert sich in ihrer langen Tradition als anerkannter Träger der Jugendhilfe im Bereich von Hilfen für Kinder, Jugendliche und deren Familien, in der Rehabilitation und Integration von psychisch kranken Menschen sowie in der Begleitung und Unterstützung von Flüchtlingen und Migranten. Darüber hinaus ist sie Träger verschiedener Betreuungsangebote in Grund-, Real- und Hauptschulen sowie an Gymnasien. Des Weiteren ist der Verein Träger des Sozial-Psychiatrischen Zentrums (SPZ) für psychisch kranke Menschen mit der Kontakt- und Beratungsstelle, der Tagesstätte für psychisch Behinderte, dem Betreuten Wohnen und dem Wohnheim für psychisch Kranke sowie der psychosozialen Beratungsstelle für Suchtkranke.


SOZIAL BRAUCHT DIGITAL – JAHRESKAMPAGNE DES DEUTSCHEN CARITASVERBANDES

Digitalisierung verändert unser Zusammenleben und bietet viele neue Möglichkeiten – gerade im Sozialen. Die Caritas-Kampagne 2019 ruft dazu auf, den digitalen Wandel mitzugestalten und fordert die Politik auf, den Fokus bei der Digitalisierung nicht nur auf Prozesse in Wirtschaft und Industrie zu richten: Sozial braucht digital! Weitere Informationen finden Sie auf der Kampagnen Seite der Caritas.


NEUER VORSTAND BEI DER CARITAS-STIFTUNG

Die Caritas-Stiftung Mülheim an der Ruhr bedankt sich beim jetzt ausgeschiedenen Ehrenstadtdechanten Manfred von Schwartzenberg für seine Vorstandsarbeit, die er seit der Gründung im Jahr 2007 für die Caritas-Stiftung Mülheim an der Ruhr geleistet hat. Gleichzeitig begrüßen die Stiftungsvorstände Hans-Theo Horn, Regine Arntz, Paul Heidrich und Michael Janßen den Pfarrer von St. Barbara und St. Mariä Himmelfahrt, Christian Böckmann als seinen Nachfolger in ihrem Kreis.

Vorstand der Caritas-Stiftung – Hans-Theo Horn und Pfarrer Christian Böckmann.

„Als ich darum gebeten wurde, habe ich keine Sekunde lang gezögert, dieses Ehrenamt zu übernehmen. Denn die 2007 ins Leben gerufene Stiftung leistet einen wichtigen Beitrag dafür, dass der katholische Sozialverband Caritas, der 2020 sein 100-jähriges Bestehen feiert, einen zentralen Auftrag der Kirche erfüllen kann. Dies ist heute umso wichtiger, da unser soziales Netz immer mehr Lücken hat.“ „Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern das Durchhalten!“, beschreibt der Vorstandsvorsitzende Hans-Theo Horn die schwierige Arbeit der Caritas-Stiftung mit einem Zitat der heiligen Katharina von Siena. Obwohl sich das Stammkapital der Stiftung seit ihrer Gründung durch Zustiftungen von 25.000 auf inzwischen 200.000 erhöht hat, erlaubt die anhaltende Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank der Caritas-Stiftungen nur vergleichsweise geringe jährliche Ausschüttungen in Höhe von wenigen 1000 Euro. Doch auch geringe Summen helfen der Caritas die Finanzierungslöcher zu schließen, die durch Kirchenaustritte und Mittelkürzungen des Ruhrbistums entstanden sind. „Die Spenden, Zustiftungen und die Besucherzahlen unserer Benefizkonzerte sind für mich ein Gratmesser der Wertschätzung, die die Sozialarbeit der Caritas in unserer Stadt leistet, um Menschen in allen erdenklichen Lebenslagen und Krisen zu stabilisieren und damit einen Beitrag zum sozialen Frieden und zur gesellschaftlichen Stabilität in unserer Stadt zu leisten“, betont Hans-Theo Horn. Er dankt deshalb ausdrücklich allen Mülheimern, die als Benefizkonzertbesucher oder durch ihre steuerlich begünstigten Spenden und Zustiftungen, zum Beispiel in Form von Vermächtnissen und Jubilarspenden geholfen haben, das finanzielle Fundament der Caritas-Stiftung zu legen. Für Rückfragen der Redaktion stehen Hans-Theo Horn (Mobil 0163. 5698306, E-Mail hans-theo@horn-mh.de) und Pfarrer Christian Böckmann (Mobil 0152. 31094443, E-Mail christianboeckmann@gmx.de) gerne zur Verfügung.

Foto: Die Stiftungsvorstände Hans-Theo Horn und Pfarrer Christian Böckmann im Kreuzgang von Kloster Saarn.

EIN MANN BERÄT IN SACHEN ERZIEHUNG

Nils Bohländer ist seit April der einzige Mann im ansonsten weiblichen Team der Erziehungsberatungsstelle der Caritas Mülheim an der Ruhr. „Männer interessieren sich zunehmend für die Erziehung ihrer Kinder, in der sie mitreden und mitentscheiden wollen. Sie fragen sich: Was ist gut für mein Kind. Und sie haben inzwischen genauso wie die Frauen den Wunsch. Möglichst viel Zeit mit ihrer Familie und mit ihren Kindern zu verbringen“, sagt Nils Bohländer. Er ist beim katholischen Sozialverband kein Unbekannter.

Nils Bohlaender - Erziehungsberatungsstelle der Caritas Mülheim an der Ruhr.

Nils Bohländer ist seit April der einzige Mann im ansonsten weiblichen Team der Erziehungsberatungsstelle der Caritas Mülheim an der Ruhr. „Männer interessieren sich zunehmend für die Erziehung ihrer Kinder, in der sie mitreden und mitentscheiden wollen. Sie fragen sich: Was ist gut für mein Kind. Und sie haben inzwischen genauso wie die Frauen den Wunsch. Möglichst viel Zeit mit ihrer Familie und mit ihren Kindern zu verbringen“, sagt Nils Bohländer. Er ist beim katholischen Sozialverband kein Unbekannter.



„Die Klienten der flexiblen Familienhilfe werden uns über das Jugendamt zugewiesen. Wenn wir zu den Familien ins Haus kommen, um sie zu unterstützen, ist das eine Pflichtveranstaltung. Die Erziehungsberatung ist dagegen ein freiwilliges, generationsübergreifendes und niederschwelliges Angebot für alle Menschen, die sozialen, pädagogischen und psychologischen Rat und Hilfe für das System Familie brauchen“, erklärt Bohländer der Unterschied zwischen seiner alten und seiner neuen Tätigkeit.



„Als Mann in der Erziehungsberatung kann Nils Bohländer nichts besser oder schlechter als seine Kolleginnen, aber er zeigt: Erziehungsarbeit ist nicht nur ein Frauenthema. Er sorgt dafür, dass mit ihm die männliche Sichtweise auf Erziehung und Familienleben einziehen und so die ganze Vielfalt des Systems Familie abgebildet wird“, sagt Katja Arens. Die dreifache Mutter ist als die für die Fachdienst Kinder,- Jugend- und Familienhilfe der Caritas zuständige Abteilungsleiterin Bohländers Vorgesetzte.
Für Nils Bohländer ist es wichtig, „dass Kinder nicht nur in der Erziehungsberatung, sondern auch in Kindertagesstätten und in Schulen männliche Vorbilder und Bezugsperson erleben.“ Deshalb hat er zusammen mit einer Kollegin eine Gruppe für Grundschüler gegründet, „in der Jungs auch mal Junge sein dürfen und nicht gleich in die Ecke gestellt werden, wenn sie Ringen oder rauchen wollen.“
In fast der Hälfte seiner Beratungsfälle hat es Bohländer mit Eltern und Kindern aus Scheidungs- und Trennungsfamilien zu tun.



Immer wieder muss er mit Eltern, die keine Partner mehr sind, daran arbeiten, die Perspektive des Kindes einzunehmen und sich daran zu erinnern, dass man sich als Vater und Mutter zwar aus seiner Ehe, aber nicht aus seiner gemeinsamen Aufgabe als Vater und Mutter verabschieden kann. „Wenn getrennte Eltern einen Weg finden friedlich miteinander zu kommunizieren , tut das auch den Kindern gut, genauso
wie es sie belastet, wenn ihre Eltern zum Beispiel regelmäßig über ihr Umgangsrecht und ihre Erziehungsziele streiten.“



Bohländer versteht sich vor allem als Anwalt der Kinder und nimmt ihre Perspektive ein. Dabei denkt er aber nicht nur an die Kinder, sondern auch daran, was Eltern stark macht, damit sie von ihrer Erziehungsaufgabe nicht überfordert werden. „Eltern müssen Kinder führen und ihnen Grenzen aufzeigen, ohne dabei deren Grenzen zu überschreiten. Dabei kann es helfen, wenn Eltern lernen Kindern klar und verständlich zu erklären, was sie von ihnen wollen und erwarten. Viele Eltern machen den Fehler, dass sie entweder mit ihren Kindern endlos diskutieren oder aber durch ständiges Nörgeln und überzogene Erwartungen Ihre Kinder aggressiv und manchmal sogar gewalttätig machen“, berichtet der Erziehungsberater aus seiner Praxis.
Dabei hat der Mitarbeiter des katholischen Sozialverbandes auch die sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen heute Familienleben und Kindererziehung stattfinden, im Blick. Wenn Eltern zum Beispiel in prekären Beschäftigungsverhältnissen stecken und kaum in der Lage sind. das Familieneinkommen auskömmlich zu bestreiten, dann bindet das natürlich unheimlich viel Kraft, die ihnen in der Familien und Erziehungsarbeit oft fehlt und auch ihre Kinder sozial stigmatisiert,“ erklärt Bohländer das Spannungsfeld, in dem seine 3 Kolleginnen und er ihren Klienten versuchen Perspektiven für ein gutes Miteinander in System der Familie aufzuzeigen.

Quelle: Am 28.08.2019 in der NRZ und WAZ veröffentlichter Artikel · Text und Bild: Thomas Emons

EHRENAMTSTAG 2019


Ehrenamtstag 2019

Rund 100 Ehrenamtliche des Caritasverbands und der Caritas in den Gemeinden waren der Einladung zum Ehrenamtstag am 3. Juli gefolgt.In gemütlicher Kaffeerunde wurde geklönt und Erinnerungen ausgetauscht.



Dann war rege Beteiligung gefordert nach dem Motto: "Singen Sie mit, denn Singen macht froh - und im Rudel sowieso“. Frau Marliese Reichardt präsentierte mit schwungvoller Klavierbegleitung eine Reihe altbekannter Volkslieder, Gassenhauer und Evergreens. Anschließend gab es Leckeres vom Grill.

Der laue Sommerabend erlaubte es wunderbarerweise noch länger im Freien zusammen zu bleiben.