Gemeinsam auf den Weg machen!

Pligern 2016 Weg

















Ein neuer Weg ist immer ein Wagnis
aber wenn wir den Mut haben loszugehen
dann ist jedes Stolpern und jeder Fehltritt ein Sieg
über unsere Ängste, unsere Zweifel und Bedenken.


Am Freitag, den 2. September trafen sich 13 Kolleginnen und Kollegen
der Caritas Sozialdienste morgens um 7 Uhr am Bahnhof Mülheim. Ein
perfekter Morgen für einen Aufbruch. Zunächst ging es mit dem Zug nach
Frimmersdorf - Ende unserer Etappe vom letzten Jahr und Anfang der
inzwischen fünften Etappe auf dem Jakobsweg. Zur Ruhe kommen,
einstimmen  den Alltag hinter sich lassen: Am Start ein Impuls zum Thema
Heimat, ein gemeinsames Gebet und verbindender Gesang.

Pilgern 2016 Gruppe



















Gespräche oder Schweigen - Begegnungen mit Menschen. Schnell vergeht
die Zeit bis zur ersten Pause in Bedburg, dann weiter durch
Sommerlandschaften zur Irmundus Kapelle auf dem Hahnerhof. Die
Perspektive wechseln, den Anderen neu kennenlernen. Den Augenblick
bewusst wahrnehmen - echtes Erleben. Rast mit Vorräten aus unseren
Rucksäcken. Teilen. Auftanken. Ein weiterer Impuls mit Gebet und Gesang.
Gestärkt Aufmachen. Der Weg über Titz nach Jülich führt über viele
asphaltierte Strecken und zu Ermüdungserscheinungen. Nach 26 Kilometern
erscheint unser Tagesziel Haus Overbach plötzlich unerreichbar. Ebenso
plötzlich zeigt sich ein neuer, unerwarteter Weg: Wir werden von einem
hilfsbereiten Busfahrer „gerettet“ und zum Ziel gefahren. „Das ist Pilgern“,
wird uns erklärt, „es findet sich immer ein Weg“. Begegnungen. Tagesziel
erreicht: Nach einer wohltuenden Dusche ein gemeinsames Abendessen
und der Ausklang eines großartigen Tages.

Der nächste Tag beginnt in der Kapelle mit einem weiteren Impuls und Gebet
für unseren Weg. Es geht nach Jülich, und von dort zum Tagesziel Aldenhoven.
Verbunden im Schweigen und Reden wandert jeder in seinem Tempo, mit
größeren oder kleineren Blasen an den Füßen – und doch kommen alle
gemeinsam zum Ziel. Abschlussgebet vor der Kirche, die leider verschlossen
ist. Wir beten und singen gemeinsam und sind alle stolz, dass wir den Weg
geschafft haben. Draußen sein, durchatmen und bereichert in den Alltag
zurückkehren.