„Verrückt? Na und!“ Die Caritas Mülheim sucht psychisch Erkrankte, die Schülern von ihren Erfahrungen berichten

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 Mülheim (cde) Mit dem Projekt „Verrückt? Na und!“ will die Caritas Mülheim Jugendliche für psychische Erkrankungen sensibilisieren. Sie sucht Betroffene, die bereit sind, in weiterführenden Schulen über ihre Erfahrungen zu berichten.

Interessierte lädt die Caritas am Donnerstag, 2. Juni, um 16 Uhr ins Katholischen Stadthaus, Althofstraße 8, ein. Dann werden Nicole Meyer und Winfried Pasch von der Caritas über das Projekt informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. „Psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen leiden Beispielsweise unter Depressionen. Aber kaum einer spricht offen darüber, weil er befürchtet, dass Freunde und Bekannte sich abwenden. Wir wollen das Thema aus der Tabuzone holen und schon junge Menschen dafür sensibilisieren“, erklärt Martina Pattberg, Leiterin des Fachdienstes Kinder-, Jugend- und Familienhilfe bei der Caritas Mülheim.

Das Projekt realisiert die Caritas gemeinsam mit dem Leipziger Verein „Irrsinnig Menschlich e.V.“. Dieser fördert seit 2001 die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Er kämpft gegen Stigmatisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit psychischen Problemen.

Das Mülheimer Schulprojekt „Verrückt? Na und!“ startete bereits 2014 als Teil des „Netzwerk KipE“, einer von der Aktion Mensch geförderten Initiative, die unter anderem die Vernetzung und die Vermittlung von Hilfen für Betroffene und deren Angehörige zum Ziel hat. Nun kann das Projekt „Verrückt? Na und!“ dank der Unterstützung durch die MEG Mülheimer Entsorgungsgesellschaft mbH weitergeführt werden. (Caritas Mülheim / ChG)

Rückfragen beantwortet Nicole Meyer, Caritas Mülheim, Tel. 0208/30008-93,
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