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Hilfsbereitschaft hat weiterhin Konjunktur

861 Pakete sorgten für ein frohes Fest

Schick-Joeres Paket„Wir wollen auch mal etwas für bedürftige Menschen in unserer Stadt tun.“ Diesen Satz hat Monika Schick-Jöres im Advent 2013 immer wieder gehört, als sie für die Caritas deren traditionelle Paketaktion zum Weihnachtsfest organisierte. Besonders freuen sich Schick-Jöres und ihre Caritas-Kollegen, dass die Zahl der Geschenkpakete, die zu Weihnachten 2013 verteilt werden konnten, im Vergleich zum Vorjahr von 700 auf 861 angestiegen ist.

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Paketaktion der Caritas im Ruhrbistum „Freude schenken“ läuft bis zum 6.12.

 

Mülheim (cde) Etwa 5000 leere Kartons wollen im gesamten Ruhrbistum gefüllt und an Menschen in Not, Arme und Benachteiligte weitergegeben werden. Mit der Aktion „Freude schenken“ möchte die Caritas Menschen erfreuen, die Weihnachten sonst vielleicht ganz bescheiden feiern würden. Auch die Mülheimer Caritas beteiligt sich in diesem Jahr wieder an dieser Weihnachtsaktion. „Wir können mit dieser Aktion zwar nicht Armut beseitigen und die Welt retten, aber vielleicht ein kleines Stückchen besser machen, weil wir Menschen für einen Moment erfreuen“, so Caritasdirektorin Regine Arntz.

Mit Menschen für Menschen

 

hr klametMehr als 40 Jahre hat Ehrhard Klamet für Kirche und Caritas gearbeitet. Jetzt geht der Sozialarbeiter Gott sei Dank nicht ganz in den verdienten Ruhestand.
Von Thomas Emons

Mülheim an der Ruhr. Deutschland ist ein reiches Land. Im Weltmaßstab stimmt das. Doch wer genauer hinschaut, entdeckt auch die Armut. Der Sozialarbeiter Ehrhard Klamet hat immer genau hingeschaut. Es war sein Beruf, seine Berufung. Als hauptamtlicher Mitarbeiter der Caritas hat er dafür gesorgt, dass die professionellen Sozialdienste und die ehrenamtliche Gemeindecaritas Hand in Hand gearbeitet und sich gegenseitig befruchtet haben.

„Es ging mir darum, den Blick für die Armut zu schärfen und dafür zu sorgen, dass die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Caritas nicht nur auf ihre eigene Arbeit schauten, sondern immer auch die Arbeit der anderen im Auge behielten“, sagt Klamet. Jetzt geht er nach mehr als 40 Jahren im Dienste der Kirche und der Caritas in den Ruhestand. Seine hauptamtlichen Aufgaben übergibt er an die 49-jährige Diplom-Pädagogin Monika Schick-Jöres, die als Familienmanagerin bisher das Projekt Familienstart geleitet hat.