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Dem Leben zugewandt

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Familienberatungsstellen der Caritas Mülheim an der Ruhr feiern gemeinsam Jubiläum

Menschen in unterschiedlichen, oft schwierigen Lebenssituationen und Lebensfragen zu beraten und zu begleiten auf Grundlage des christlichen Menschenbildes gehört zum Auf-trag der Caritas in Mülheim. Durch den gesellschaftlichen Wandel hat sich auch die Arbeit der Beratungsstellen in den letzten Jahrzehnten verändert und weiterentwickelt.

Am 17.05.2017 feierte die Mülheimer Caritas unter dem Motto „Dem Leben zugewandt“ das Jubiläum „130 Jahre Familienberatungsstellen“.

So gründete bereits vor 50 Jahren das Bistum Essen die „Ehe-, Familien- und Lebensbera-tungsstelle“ in Mülheim. 1976 eröffnete dann der Caritasverband für die Stadt Mülheim die „Erziehungsberatungsstelle“, die später die offizielle Bezeichnung „Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche“ bekam. Beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) wurde 1977 die Schwangerenberatungsstelle gegründet.
Inzwischen haben sich diese drei Beratungsangebote zu den „Familienberatungsstellen“ der Mülheimer Caritas zusammengeschlossen.

Zum Fest eingeladen und zahlreich erschienen waren Vertreter und Vertreterinnen des Bistums Essen und der Stadt Mülheim an der Ruhr, Mitglieder des Beirates, Kooperations-partner, sowie Kolleginnen und Kollegen aus diversen anderen Einrichtungen und Verbän-den, ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas und ehemalige Kolleginnen der Familienberatungsstellen.

Das Fest begann mit einem Wortgottesdienst, der von den Mitarbeiterinnen und General-vikar Klaus Pfeffer gestaltet wurde. In seiner Predigt auf Grundlage der Wundergeschichte „Die Hochzeit zu Kanaa“ ermutigte der Generalvikar die Anwesenden, den Ratsuchenden mit aller Kompetenz und Fachlichkeit zu dienen und gleichzeitig zu erwarten, dass Men-schen das Wunder der Wandlung erfahren.
Herzlich begrüßte Frau Martina Pattberg (Vorstand der Caritas-Sozialdienste e. V.) die Gäs-te. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und anderen Kooperati-onspartnern“, so Pattberg.
In ihrer Ansprache betonte sie das fachliche Engagement der Beraterinnen für mehr als 1100 Fälle pro Jahr. Die Ratsuchenden sind Eltern, Kinder, Jugendliche, Alleinerziehende und Paare, Schwangere mit und ohne Partner aus allen Bereichen der Gesellschaft. Darun-ter befinden sich, je nach Beratungsstelle, ca. 20% bis 45 % Menschen mit Migrationshin-tergrund und 44% Alleinerziehende.

In seinen Grußworten dankte Oberbürgermeister Scholten für die kompetente und enga-gierte Lebenshilfe durch die Mülheimer Caritas. „Viele Menschen in Problemsituationen scheuen sich, zu einer Behörde zu gehen, deshalb braucht es Ihre Beratungsangebote“, so Oberbürgermeister Scholten. Dies sei ein wichtiger Faktor, um Betroffene tatsächlich zu erreichen.

Der Überraschungsgast „Lisbeth“ alias Margret Zerres als „Stimme des Volkes“ beendete den offiziellen Teil des Festes. Auf humorvolle Art und Weise wies sie darauf hin, wie wichtig und hilfreich die unterschiedlichen kostenfreien Angebote der Caritas in den ver-schiedenen Lebenssituationen und –bereichen sind.
Bei strahlendem Sonnenschein und leckeren Häppchen war anschließend Gelegenheit zum ungezwungenen Austausch.

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