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Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

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In Mülheim gibt es eine neue Reitschule und das besondere ist, sie ist nur für Erwachsene. Als wir davon gelesen habe, dachten wir, das schauen wir uns mal an! In den letzten Wochen konnten wir beobachten, dass Ausflüge von den NutzerInnen der Tagesstätte gerne angenommen werden und neue Erfahrungen willkommen sind. Nach einer kurzen Abfrage war klar, dass dies auch auf den Kontakt zu großen Vierbeinern, also Pferden zutrifft. Nach einer unkomplizierten Kontaktaufnahme zur Besitzerin der neuen Reitschule, Frau Bauer-Jacobs, bot diese uns an, dass wir sie gerne einmal besuchen dürfen. Gesagt, getan und so standen wir schließlich mitten in Saarn am Reitstall, konnten einiges über Pferde lernen, sie streicheln, füttern und auch reiten.

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Ausflug zum Reitstall – Ein Bericht von Simone Buzcek
Willkommen in der Reitschule Jacobs in Saarn. Die Reitschule Jacobs teilt sich mit dem ländlichen Reitverein Mülheim den Baumer Hof. Insgesamt gibt es ca. 40 Boxen, eine große, helle Reithalle, einen Spring- sowie einen Dressurplatz, Weiden und ein schönes Ausreitgelände. Die Weiden betragen ca. 4 Hektar.
In der Reitschule Jakobs gibt es 5 Pferde, die morgens geputzt werden müssen und geritten werden und nachmittags haben sie Auslauf auf der Weide. Alle haben einen Namen. Die Pferde heißen z.B. Jupp, Elliot oder Mandito. Mandito ist das jüngste Pferd und ist 3 Jahre alt. Ein anderes Pferd hört auf den Namen Petit Four, sie ist eine Stute und mag sehr gerne Möhren und Äpfel.
Pferde schlafen im Stehen und werden zwischen 25-30 Jahre alt. Sie wiegen bis zu 600 kg. Die Lieblingsspeisen der Pferde sind: Hafer, Gras und Müsli für Pferde. In den Ställen befinden sich die Tränken der Pferde, so dass sie immer frisches Wasser haben.
Körperpflege ist auch für Pferde wichtig. Zur Fellpflege muss ein Pferd täglich 15-30 Minuten ordentlich gestriegelt werden. Bei braunen Pferden sieht man den Dreck nicht so. Der Schweif und die Mähne müssen 4-5 mal gekämmt werden und dafür gibt es extra eine Mähnenbürste. Die Hufeisen bei den Pferden werden alle 6-8 Wochen durch den Hufschmied angepasst und erneuert.
Pferde können Farben erkennen, sie sehen allerdings generell eher bräunlichere Farbe als wir Menschen, so als wäre immer Herbst.
Wer nun selber mehr über Pferde erfahren möchte, kann die Reitschule besuchen. Sie hat bis auf Sonntag jeden Tag geöffnet. Im Internet kann man nachlesen, wo sie sich befindet und was es für Angebote gibt: www.Reitschule-Jacobs.de
Die Besucher der Tagesstätte konnten sich im Beisein der WAZ-Zeitung, die Reitschule anschauen. Frau Bauer (Journalistin) und Herr Schimmel (Fotograf) hielten fest wie die Besucher der Tagesstätte Möhren an die Pferde verteilten.

Den Bericht kann man sich im Internet anschauen:
https://www.waz.de/staedte/muelheim/pferde-haben-keine-vorurteile-id212196461.html


Das ‚Ringelsöckchen‘ benötigt dringend Baby- und Kinderkleidung.

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Seit 16 Jahren gibt es die Baby- und Kinderkleiderkammer ‚Ringelsöckchen‘ der Caritas-Sozialdienste e.V.
Im Schnitt besuchen jede Woche circa 30 Frauen, Männer und Kinder die gemütliche und in der Regel gut  sortierte Kleiderstube, die sich aus gespendeter Kleidung speist.

Um Familien mit Kindern weiterhin günstig Kleidung anbieten zu können, benötigt das ‚Ringelsöckchen‘ dringend gut erhaltene und gewaschene Kindersachen, vor allem ab Größe 110.

Die Spenden können zu den Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 9:30 h - 12:00 h und Dienstag und Donnerstag von 14:00 h - 16:30 h bei dem Caritas-Sozialdienste e.V., Hingbergstr. 176, 45470 Mülheim an der Ruhr abgegeben werden.

Weiter Infos auch unter 0208/300080 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder den Kleiderkammern.



Verrückt? Na und!: Seelisch fit in der Schule

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Ein Präventionsprogramm zur psychischen Gesundheit für Schüler und ihre Lehrkräfte ab Klasse 8 in Nordrhein-Westfalen
Am 09.10.2017 kamen Akteure aus 20 beteiligten Städten und Kreisen in NRW im Rahmen des 2. Landesnetzwerktreffens zum Präventionsprogramm „Verrückt? Na und! – Seelisch fit in Schule und Ausbildung“ in Mülheim im Caritaszentrum St. Raphael zusammen.
 „Verrückt? Na und!“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler  im Alter von 14 bis 20 Jahren und ihre Lehrkräfte. Ziel ist es, Bewusstsein für eine frühzeitige Auseinandersetzung mit psychischer Gesundheit zu schaffen. Das bedeutet: Ängste und Vorurteile abzubauen, Zuversicht und Lösungswege in Krisen zu vermitteln und Wohlbefinden zu fördern.
Nicole Meyer, Caritas Mülheim – Sozialdienste, in deren Räumen die Veranstaltung stattfand: „Wir als Experten für seelische Gesundheit machen bei ‚Verrückt? Na und!‘ mit, weil wir wissen, dass psychische Krisen und Erkrankungen häufig vorkommen und überwiegend in der Jugendzeit beginnen, sie immer noch tabuisiert sind und Betroffene oft zu spät Hilfe finden. Deshalb wollen wir Schülern und Lehrern Wege zeigen, wie sie gemeinsam psychische Gesundheit stärken und Krisen meistern können, damit alle gut ihren Schul- und Ausbildungsabschluss schaffen.“  
„Verrückt? Na und!“ ist ein Präventionsprogramm von Irrsinnig Menschlich e.V. in Zusammenarbeit mit der BARMER und gesundheitsziele.de sowie Modellprojekt für die Umsetzung der nationalen Gesundheitsziele „Gesund aufwachsen“ und „Depressive Erkrankungen verhindern“. Das Programm wird an über 80 Standorten in 12 Bundesländern angeboten, darüber hinaus in Österreich, Tschechien und der Slowakei. Schirmherr für die bundesweite Verbreitung ist Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

Ansprechen statt Ignorieren
So funktioniert „Verrückt? Na und!“: Ein Team bestehend aus einem Fachexperten wie Psychologen oder Sozialarbeiter und einem Menschen, der seelische Krisen gemeistert hat, besucht Schulklassen, um sich mit ihnen und ihren Lehrern offen über die großen und kleinen Fragen zur psychischen Gesundheit auszutauschen. Typische Themen: Leistungsdruck, Mobbing, Trennung der Eltern, Krankheit in der Familie, Süchte, Zukunftssorgen. Der Höhepunkt des Schultags ist stets der Austausch mit den persönlichen Experten. Die Schüler erfahren von Betroffenen, wie sich eine Depression anfühlt oder eine Psychose, wo es Hilfe gibt und was sie selbst, Freunde, Eltern und Lehrer tun können. Die starke Wirkung des Schultags entsteht insbesondere durch die Begegnung mit Menschen, die psychische  Krisen gemeistert haben.
Von 9-16 Uhr beschäftigten sich am 09.10.2017 ca. 60 mitwirkende Akteure aus ganz NRW unter der Leitung von Brigitte Schönheit, Landeskoordinatorin NRW, mit zukunftsweisenden Fragestellungen und Lösungsstrategien, die eine Ausweitung des Präventionsprogramms in Land und Bund befördern können.
Dabei ging es u.a. um den Umgang mit herausforderndem Schülerverhalten, Empowermentstrategien für Menschen mit Krisenerfahrungen, Personal- und Schulakquise, Neue Konzeptentwicklungen / Formate und mögliche Bündnispartner.
Mit dabei war auch Cora Spahn, Programmmanagement Deutschland, Irrsinnig Menschlich e.V., Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer Barmer und Birte Schwarz, Vertragsreferentin der Barmer-Landesvertretung.
Veranstaltungsmotto: „NRW, eine Landschaft mit Zukunft – Wege entstehen, in dem wir sie gehen!“
 
   

Das Café Ziegler ist eröffnet!

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Am Donnerstag um 16 Uhr ging es los! Wegweiser zeigten den Weg zum Café. Der Raum war mit Scheinwerfern und Stehlampen beleuchtet, die Bühne war bereit für das geplante Programm! Schon im Vorfeld hatten sich viele Schüler freiwillig gemeldet und waren bereits fleißig dabei, die Technik zu steuern, Smoothies zu mixen und Sekt zu verteilen.
Rappelvoll war der Raum schließlich mit Schülern, Eltern, Freunden, Kooperationspartnern und anderen Interessierten. Endlich, nach vielen Monaten der Planung und Vorbereitung, startete auf der Bühne die feierliche Eröffnung mit dem Zerschneiden des Bandes und der Enthüllung des Logos!
Nach diesem Startschuss folgte ein buntes kulturelles Programm: Neben einer Gesprächsrunde gab es Darbietungen des Literaturkurses und einer Sängerin, die von unserem Mitarbeiter Thorsten auf der Gitarre begleitet wurde. Mutige Schüler aus dem Impro-Theater und eine Schülerband, die den Abend mit ihrer Musik ausklingen ließ, rundeten das Programm ab. Natürlich wurde das kulturelle Programm von den Schülern selbst organisiert und inszeniert. Schon in den Wochen zuvor war eifrig geprobt worden, was bei der Eröffnung mit reichlichem Applaus belohnt wurde.
Der Abend ging zu Ende und „wir“ vom Café Ziegler bedanken uns nun für das zahlreiche Erscheinen und die tatkräftige Unterstützung von allen Beteiligten! Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit einem gemeinsam gestalteten Programm und blicken gespannt in die Zukunft!

Caritas Integrationsagentur wirkt mit im Vorleseprojekt

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„Wenn ich einmal groß bin“: Grundschulkinder aus Eppinghofen lernen Vorlesevorbilder in verschiedenen Berufe kennen

Wenn ich einmal groß bin, werde ich Schreinerin!
Im Rahmen des Vorleseprojektes “Wenn ich einmal groß bin“ konnten die Kinder der Gemeinschaftsgrundschule am Dichterviertel einen spannenden Einblick in die Arbeitswelt beim Besuch Schreinerei „Denkum“ in Winkhausen gewinnen.
Nach einer Vorlesegeschichte vom Tischlermeister Antonio, seinem Freund Geppetto und einem sprechenden Holzscheit zeigte Schreiner Thomas Birkelbach den jungen Besucherinnen und Besuchern seine Schreinerei. Dabei erklärte er ihnen auch den Weg  vom  Baum  hin zum  fertigen Produkt. Zunächst staunten die Kinder über einen mächtigen in Brettern aufgesägten Baum und erfuhren, dass dieser so angeliefert wird. In einzelnen Arbeitsschritten führte  der Schreiner an den unterschiedlichen Maschinen vor, wie aus einem ungehobelten Holzbrett ein großes Holztor geschreinert wird.  Dabei  erlebten die Kinder  hautnah, wie laut Maschinen sein können und wie viele Schutzvorrichtungen bei der Arbeit nötig sind.

Anschließend durften die Kinder selber Hand anlegen: Der Schreiner hatte jedem von ihnen zuvor einen Teelichthalter in Form eines Sterns ausgesägt, den sie dann mit Schleifpapier bearbeiten konnten, damit er glatt und geschmeidig wird. „Ist ganz schöne anstrengend“, meinte Joudi, während alle Kinder  mit großem Eifer das Holzstück bearbeiteten. Die Begeisterung der Kinder, das Holz eigenständig zu bearbeiten und den Teelichthalter als Erinnerung mit nach Hause nehmen zu dürfen, war groß. Auch die Schulsozialpädagogin Frau Käufer lobte den Besuch: „Schon auf dem Weg zurück zur Schule wurde ich gefragt, wann wir wieder den Schreiner besuchen werden.“



Hintergrund:


Das Vorleseprojekt „Wenn ich einmal groß bin…“ wird in Kooperation mit der GGS am Dichterviertel, der GGS Zunftmeisterstraße und der Astrid Lindgren-Grundschule vom Bildungsnetzwerk Eppinghofen in Kooperation mit der Integrationsagentur der Caritas-Sozialdienste e.V. durchgeführt. Das Projekt verfolgt sowohl das Ziel, den Spaß am Lesen bei den Kindern zu wecken als auch Berufsbilder vorzustellen und den Kindern durch die Vorbildfunktion der Vorlesenden Anregungen für den Satz „Wenn ich einmal groß bin…“ zu geben.
    

 

Grenzen erfahren, Grenzen überschreiten

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-Man kann die eigenen Grenzen nur feststellen, indem man sie gelegentlich überschreitet-

Zum mittlerweile vierten Mal hat sich die Pilgergruppe der Caritas Mülheim auf den Weg  gemacht.  Gemeinsam hat man sich auf die Spurensuche nach innerer Ruhe begeben und Wege aus dem Irrgarten des Alltags gesucht. Bei religiösen Denkanstößen und der Begegnung mit Gleichgesinnten kamen wir als christliche Gemeinschaft, aber auch jeder /jede Einzelne für sich, dem eigenen spirituellen Erleben ein Stück näher.
Ca. 155 km ist die (immer wieder neu zusammengestellte) Gruppe mittlerweile zusammen von Mülheim bis nach Moresnet in Belgien gelaufen. Im Zentrum standen neben dem religiösen Miteinander, die kollegialen Gespräche und die Impulse der Vorbereitungsgruppe. In der bisherigen Form wird das Pilgern nicht mehr stattfinden können, aber es wünschen sich alle Teilnehmenden eine Fortführung in irgendeiner Art und Weise.
Abschließend möchte die Pilgergruppe danke sagen. Ein „Dankeschön“ geht natürlich an die Organisatoren der Pilgerfahrten, welche in den letzten Jahren immer wieder mit ihren passgenauen Impulsen den Exerzitiencharakter dieser Fahrt unterstrichen und dafür gesorgt haben, dass alle Teilnehmenden  trotz der körperlichen und mentalen Anstrengung mit positiven Erfahrungen in den Alltag zurückkehren konnten. Damit dies alles stattfinden konnte, gilt der besondere Dank natürlich der Geschäftsführung, die die Fahrten unterstützt und möglich gemacht haben.

 

Weltkindertag 2017

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Auch in diesem Jahr stand der Weltkindertag wieder als eine große Jahresaktion des Caritas-Sozialdienste e.V. auf dem Plan.
An gewohntem Ort fingen wir bei strahlendem Sonnenschein gegen 10.00 Uhr gemütlich mit dem Aufbau an. Ringelsöckchen, Infotafeln, Basteltische (Tic-Tac-Toe Spiele, Strohhalmketten und Mandalas) und die Schokokuss-Wurfmaschine bildeten gemeinsam unseren Stand.
Obwohl der ein oder andere mit Regenjacke und Pullover kam, hätte teilweise ein T-Shirt gereicht. Bei traumhaftem Wetter mit (spät-) sommerlichen Temperaturen strömten ab dem Mittag zahlreiche Familien und natürlich Kinder auf das Gelände. Trotz Materialaufstockung zum letzten Jahr waren die Schokoküsse dennoch mittags verbraucht, so dass im Anschluss die Caritas-Herzchen flogen.
Das Team vor Ort war bunt gemischt aus den verschiedenen Fachdiensten und es bot sich vielfach die Gelegenheit zum netten Plaudern. Ein Gang über das Fest war dank guter Besetzung natürlich auch möglich.
Insgesamt war der Weltkindertag 2017 wieder eine gelungene Veranstaltung und trotz schlechter Wetterprognose kamen die ersten Tropfen erst nach Veranstaltungsende vom Himmel.
 

Mit dem Rad zur Arbeit – auch 2017!

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Seit einigen Jahren schon radeln zahlreiche Mitarbeiter der Caritas-Sozialdienste e.V. mit wenn es im Sommer heißt: „Mit dem Rad zur Arbeit“. In diesem Jahr waren 12 Kolleginnen und Kollegen dabei, die insgesamt an rund 400 Tagen knapp 7.000 km (er)fuhren. Aus allen Himmelsrichtungen wurden die verschiedenen Standorte der Caritas in Mülheim erreicht. Einige Mitarbeiter radelten beinahe täglich ca. 35 km von Duisburg aus zur Arbeit und zurück.
Und auch in diesem Jahr waren sich wieder alle einig: Es tut einfach gut, bewegt und erfrischt am Arbeitsplatz anzukommen und später entspannt einen Weg in den Feierabend zu fahren…
 




„Gesund ernährt = körperlich fit“!

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Caritas Mülheim unterstützt Mitarbeitende zum Thema „Gesund ernährt = körperlich fit“!
Beim diesjährigen Ruhrdax kam es zu einem Matching zwischen den Caritas Sozialdiensten Mülheim und Frau Regina Becker, die sich als Ernährungscoach selbstständig machen möchte. Schnell war „der Deal“ perfekt: ein Seminar über gesunde Ernährung. So sprach Frau Becker vor dem Hintergrund eigener sowie beruflicher Erfahrungen vor 15 Mitarbeitenden der Caritas Mülheim aus den Bereichen der Hauswirtschaft, der Verwaltung sowie der Fachdienste Kinder- Jugend- und Familienhilfe sowie Rehabilitation und Integration über den kausalen Zusammenhang von heutigen Zivilisationskrankheiten und unserem Essverhalten.
Wie wichtig gesunde und ausgewogene Ernährung für die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden ist, weiß im Grunde genommen jeder. Doch welches Essverhalten und welche Lebensmittel sorgen für mehr Gesundheit, Leistungssteigerung und die Erhaltung der eigenen Arbeitsfähigkeit?

Ernährungsumstellung von der Theorie zur Praxis
In ihrem Vortrag zeigte Regina Becker durch bildhafte, einfache Vergleiche auf, welche Lebensmittel ersetzt oder ausgetauscht werden können, um ein Optimum an gesunder Ernährung zu ermöglichen. Ein gesundes Frühstück, das die Mitarbeitenden während des Vortrages genießen konnten, überzeugte alle Anwesenden, dass „gesund“ nicht gleich „ohne Geschmack“ sein muss.
Die Geschäftsführung der Caritas Mülheim hat mit diesem informativen Vortrag von Frau Becker neben dem präventiven Aspekt für seine Mitarbeitenden ebenso verantwortliche Fürsorge für seine Klienten gezeigt. Die neu gewonnen Impulse können somit ebenso im beruflichen Alltag umgesetzt werden.

Weitere Infos gibt es bei:

Caritas-Sozialdienste e.V.
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Katja Arens
Hingbergstraße 176
45470 Mülheim an der Ruhr
0208/30008-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Das Jugendzentrum St. Barbara „Der springender Punkt“ war am Samstag ein großer groove-point!

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Das Jugendband Musikfestival ging zum zehnten Mal über die Bühne, Caritas unterstützt das Jugendzentrum  
Flotte Sounds, tolle Bands und nette Leute. Das konnte man am Samstag bis in den späten Abend hinein beim zehnten Groove-Point-Festival auf dem Bolzplatz des Jugendheims St. Barbara in Mülheim Dümpten erleben.

Rund 600 Besucher rockten beim Festival mit, damit war das Festival so gut besucht wie nie zuvor! Als lokale Bands traten auf: Private Paula, Press & Repeat, Failed Probation und Pottriddim. Richtig ab ging es beim Highlight des Abends: die Band Le Fly aus Hamburg St. Pauli konnte die Zuhörer begeistern.
Viele Freiwillige Helfer und fleißige Hände stemmten die Organisation, sei es aus Pfadfindern und Jugendgruppen der Gemeinde, des Fördervereins und den Helfern der Caritas. Besonders toll findet es der bei der Caritas für den Jugend- und Schulbereich zuständige Georg Jöres, „dass das Musizieren auch jenseits des Groove-Point-Festivals im Jugendzentrum von St. Barbara großgeschrieben wird. „Das Jugendzentrum verleiht nicht nur Musikinstrumente und gibt Instrumentalunterricht. Hier finden Nachwuchsbands auch einen Probenkeller“, berichtet Jöres.

Das Jugendzentrum „Der Springende Punkt“ St. Barbara (Schildberg 93) ist montags, dienstags, donnerstags und freitags von 16-20 Uhr sowie mittwochs von 16 bis 22 Uhr geöffnet und unter der Rufnummer 0208-7 37 17 erreichbar.
 

OGS Abenteuer Camp

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Nach zwei erfolgreichen Wochen im Rahmen der OGS Ferienaktion „Abenteuer Camp 2017“ des Caritas-Sozialdienste e.V. mit vielen kreativ und erlebnispädagogischen Angeboten wurde am letzten Ferientag bei strahlendem Sonnenschein ein buntes Abschlussfest statt mit rund 350 Kindern aus verschiedenen OGS Caritas Grundschulstandorten gefeiert. Auf dem Gelände des Jugendzentrums „Treffpunkt“ in Mülheim Saarn konnten die Grundschüler  ein abwechslungsreiches Abenteuerprogramm erleben.

Neben diversen Spiel- und Wettkampfaktionen gab es eine Kletterstation und ein Niedrigseilparcours, eine Zeltstadt mit Lagerfeuer und eine Holzwerkstatt, verschiedene Kreativangebote sowie diversen Sportangeboten.
Nachdem sich zur Mittagszeit, dank vieler fleißiger Hände, alle Teilnehmer am einige Meter langen Buffettisch gestärkt hatten, wurde gemeinsam mit Pater Bala Kaligeri ein Dankgottesdienst unter freiem Himmel gefeiert.
Aufgrund der guten Erfahrungen, dass diese Ferienaktionen den Gemeinschaftssinn der Kinder stärkt und die erlebnispädagogischen Angebote die Kinder Neues erleben lässt, wird es im kommenden Jahr bestimmt wieder ein „OGS-Abenteuer Camp“ des Caritas-Sozialdienste e.V. geben.
 

Da sein für geflüchtete Menschen

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Caritas-Flüchtlingsprojekt VIS(a)-VIS endete im Juli –

Projekt „Förderturm“ läuft weiter


2015 war ein herausforderndes Jahr für Deutschland. Nie zuvor suchten so viele Menschen Schutz vor Krieg, Terror und Armut. Da traf es sich gut, dass bereits im April 2015 die Caritas Mülheim dank einer Förderung durch den Innovationsfond des Caritasverbandes im Bistum Essen mit dem Projekt VIS(a)-VIS dieser Herausforderung begegnen konnte.

Genau auf die Bedarfe abgestimmt hatte die Caritas die Ehrenamtlichen in den verschiedenen Bereichen wie z.B. ehrenamtliche Sprachkurse, Ämterbegleitung, Arztbegleitung, Wohnungssuche und Papierkram geschult und die ersten Einsätze vorbereitet.

Gleichzeitig hatte die Stadt Mülheim die Koordination des ehrenamtlichen Engagements in den Unterkünften auf einzelne Träger bzw. Gruppen verteilt. „Zunächst war es befremdlich für mich als junge Frau in eine Unterkunft voller Männer zu gehen und Kontakt aufzunehmen.“ so die ehrenamtliche Diana Tombergs, die sich in der Unterkunft im Klöttschen engagiert. „Ich wurde jedoch offen, sehr höflich und respektvoll empfangen. Mittlerweile haben wir schon viele gemeinsame Freizeitaktionen mit den anderen Ehrenamtlichen durchgeführt und immer eine Menge Spaß gehabt.“

Die vielen Ehrenamtlichen, die VIS(a)-VIS so erfolgreich gemacht haben, konnten Fragestellungen der Geflüchteten schnell und zuverlässig bearbeiten. Bei dem Projekt VIS(a)-VIS haben sich insgesamt 87 Ehrenamtliche engagiert. Dieser Ehrenamtspool hat während der Projektlaufzeit Sprachkurse durchgeführt, 212 Einzelfallhilfen (Arztbesuche oder Ämtergänge, Wohnungssuche, Ordnen der Papiere, etc.) abgeschlossen und 59 Freizeitaktionen organisiert.

Gemeinsam mit den Geflüchteten wurden diese verschiedenen Freizeitaktionen geplant und  durchgeführt. Die Projektkoordinatorin Hannah Berntgen: „Gerade in der Unterkunft am Priesters Hof und nun im Klöttschen leben nur junge Männer zwischen 20 und 40 Jahren. Diese Altersgruppe hat ganz andere Schnittstellen zum Ehrenamt als Familien oder Frauen. Und zwar nicht nur auf Seiten der Geflüchteten. Um das ehrenamtliche Engagement auch bei jüngeren Menschen zu stärken oder auch zu wecken, benötigt man interessante Angebote auch für die Ehrenamtlichen. Wir können heute mit Sicherheit sagen, dass dieser Weg richtig war! Trotzdem haben wir immer im Blick, was Sinn macht und was nicht. Uns geht es darum, die Möglichkeit der Begegnung und des Gesprächs zu schaffen. Freizeitpädagogische Angebote sind da nur ein Einstieg. Das Interessante kommt danach.“.

Viele Angebote hätten nicht stattfinden können ohne die Unterstützung durch den Bischofsfonds, der Brenntag AG, der Sparkasse Mülheim, Lichtblicke e.V., der Familienbildungsstätte Oberhausen/Mülheim und dem Land NRW. Nur mit diesen Mitteln konnten Projekte finanziert werden, welche maßgeblich dazu beigetragen haben, dass diese eigentlich unerträgliche Situation für die Flüchtlinge einigermaßen auszuhalten war und sie sich trotzdem als Teil Mülheims sehen konnten. Das Interesse an der neuen Heimat ist groß. Bei den Ehrenamtlichen sowie den Geflüchteten beliebt sind Gespräche über die Geschichte Mülheims, der Politik und der Gegend um Mülheim. Häufig lernen auch die Ehrenamtlichen noch etwas Neues über ihre Heimat.

„Das Resümee nach einem Jahr VIS(a)-VIS ist, dass wir neue Nachbarn und zum Teil sogar Freunde gefunden haben. Wir hören Geschichten, die einem das Herz zerreißen und können den Flüchtlingen ein wenig Last abnehmen. Einfach nur, indem wir da sind. Das ist ein wunderschönes Gefühl!“ so die ehrenamtliche Künstlerin Martina Hengsbach. Sie leitete den Malkurs und gab hier den Teilnehmern die Möglichkeit, sich kreativ und nonverbal auszudrücken. Der Ehrenamtlichen Heide Dennisson war vor allem die fachliche Begleitung wichtig: „Ich habe so viele positive Erfahrungen gemacht in der Zeit meines ehrenamtlichen Engagements. Trotzdem bin ich froh, dass wir bei der Caritas immer Ansprechpartner haben, denn häufig sind die Lebensgeschichten, die wir hier hören, sehr belastend. Ich finde es gut, dass es Fachleute gibt, die uns schulen und die vor allem während unserer Tätigkeit auf uns acht geben.“

Auch Hannah Berntgen ist als Projektkoordinatorin mehr als zufrieden über den Projektverlauf. „Uns war wichtig, den Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und wirklich nur da zu unterstützen, wo Hilfe notwendig war. Dieser Ansatz ist aufgegangen und wir sind froh, dass sich mittlerweile auch geflüchtete Menschen ehrenamtlich engagieren. VIS(a)-VIS war wichtig und hat alle Erwartungen übertroffen. Nach Beendigung des Projektes sind wir froh, dass wir die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit der Caritas im Projekt Förderturm weitergehen kann. Die Beziehungen haben sich weiterentwickelt, die Fragestellungen haben sich verändert. Das Projekt Förderturm wird sich schwerpunktmäßig mit der gesellschaftlichen Integration und der Förderung des ehrenamtlichen Engagements unter den Geflüchteten befassen. Dass sie etwas Zurückgeben können ist ein häufiger Wunsch und wir freuen uns auf diese spannende Aufgabe“.

Zum Abschluss hat ein besonderes Fest stattgefunden. An der Wasserskianlage Wedau haben die Flüchtlinge ein großes Barbecue für die Ehrenamtlichen organisiert. Gemeinsam wurde gegrillt und dann auch der Weg ins Wasser gewagt. Gleichzeitig wurden nochmal über die Anfänge und den Projektverlauf resümiert. „Gott sei Dank gibt es einen Ausblick mit Förderturm. So haben wir das Gefühl, dass wir die nächste Stufe erreicht haben. Das neue Projekt passt auch zu den Bedürfnissen der Geflüchteten und der Ehrenamtlichen. Wir sind stolz, dass die meisten ihre Probleme nun selber lösen wollen und auch können. Es wäre wirklich schade gewesen, wenn nach so einer erfolgreichen und bereichernden Zeit alles im Sande verlaufen wäre!“, so Jens Weymann, ein ehrenamtlicher von VIS(a)-VIS.


Wenn Sie mehr Informationen, spenden oder ehrenamtlich helfen möchten, finden Sie detaillierte Informationen unter Projekt Förderturm

Caritas-Sozialdienste e.V.
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Projekt VIS(a)-VIS

Hannah Berntgen (Projektkoordination)

Hingbergstraße 176
45470 Mülheim an der Ruhr
Kontakt:

0208/30008-0
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Caritas klärt Jugendliche über psychische Erkrankungen auf

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Psychisch krank. Das will keiner sein und damit will auch niemand etwas zu tun haben. Und doch, folgt man den Untersuchungen der Deutschen Psychotherapeutenkammer, wird jeder dritte von uns mindestens einmal in seinem Leben psychisch krank.
„Wir müssen das Thema offen ansprechen, um Vorurteile und Ängste abzubauen“, erklärt Berna Abegg von der Psychologischen Beratungsstelle der Caritas, warum der katholische Sozialverband das Projekt „Verrückt, na und“ ins Leben gerufen hat.
„Wir gehen mit psychologisch geschulten Profis und mit betroffenen Lebensexperten in neunte Klassen, um mit Schülern und Lehrern über das immer noch tabuisierte Thema der seelischen Gesundheit zu sprechen und damit in der schwierigen Lebensphase der Pubertät psychischen Erkrankungen vorzubeugen oder bei Bedarf Hilfe anzubieten“, erklärt das Caritas-Vorstandsmitglied  Martina Pattberg die Idee hinter dem Projekt.
Dass die Caritas inzwischen zwölf Trainerteams in weiterführende Schulen schickt, um die fatale Schweigespirale in Sachen seelischer Gesundheit zu durchbrechen, ist akutem Handlungsdruck geschuldet. Erst 2016 hat die Deutsche Angestellten Krankenkasse in ihrem Gesundheitsreport darauf hingewiesen, dass sich die Zahl der psychisch Erkrankten in den vergangenen 20 Jahren verdreifacht hat und das psychische Erkrankungen, wie etwa die Depression, inzwischen für 17 Prozent aller Krankschreibungen und für 40 Prozent aller Frühverrentungen verursachen. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation leiden derzeit weltweit 350 Millionen Menschen an Depressionen. Und das statistische Landesamt hat herausgefunden, dass allein in NRW jährlich rund 100.000 Menschen wegen psychischer Störungen stationär behandelt werden müssen.

„Wenn wir mit den Schüler in Gesprächsrunden, mit Rollenspielen oder in Form von Gruppenarbeit reflektieren, woran man psychische Erkrankungen erkennen, wie man ihnen vorbeugen oder wie  man sie behandeln kann, spüren wir immer, wie die Jungendlichen sich für das Thema sensibilisieren und ihre Vorurteile und Ängste verlieren, weil sie erkennen: Das betrifft auch mich oder könnte auch mich betreffen“, berichtet Abegg.

„Das hätte ich nicht gedacht, dass auch Sie betroffen sind“, hört die fünfache Mutter und inzwischen pensionierte Leiterin einer Kindertagesstätte, Corinna Eickmann, wenn sie von ihrem Leidensweg durch eine, in ihrem Fall genetisch bedingte Depression berichtet. „Ich spüre, dass ich ihnen viel geben kann, wenn ich den Jungendlichen meine Lebensgeschichte erzähle“, erklärt Eickmann, warum sie sich für das Projekt der Caritas engagiert und sich damit auch als Betroffene bewusst outet. „Ich will ihnen klar machen, dass es jeden treffen kann und dass man aber auch aus einer Depression wieder herauskommen kann, wenn man sich helfen lässt.“ Eickmann haben zum Beispiel Psychotherapie und Medikamente, aber auch Gespräche mit fürsorglichen Freunden, Musik und viel Bewegung aus der Krise herausgeholfen. Und wenn man die ruhige und freundliche Frau heute sieht, kann man sich nicht vorstellen, dass es in ihrem Leben, krankheitsbedingt, Zeiten gab, in denen sie noch nicht mal das Haus verlassen konnte, um den Müll herunterzubringen oder einzukaufen.
„Nach den Projekttagen bekomme ich von vielen Lehrern die Rückmeldung: ‚Unser Klassenklima ist besser geworden und wir gehen jetzt viel achtsamer miteinander um“, freut sich die zuständige Projektleiterin der Caritas, Nicole Meyer über die nachhaltige Wirkung der vorbeugenden Aufklärungsarbeit in den Schulen. Thomas Emons
Quelle: Thomas Emons

INFO:
Interessierte Klassenlehrer und Schulleiter können sich unter 0208-3000893 oder per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!melden und informieren.
Das Team der Psychologischen Beratungsstelle der Caritas ist an der Hingbergstraße 176 unter 0208-30008-80 erreichbar.
Das Projekt „Verrückt, na und“ wird vom Netzwerk Irrsinnig menschlich, von der Internetplattform gesundheitsziele.de, von der Aktion Lichtblicke, von der Barmer Ersatzkasse und von der Mülheimer Entsorgungsgesellschaft MEG unterstützt.

Tag des Ehrenamtes 2017

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„Tu etwas Gutes, wo immer du bist. Es sind all die Kleinigkeiten, die zusammen die Welt verändern.“
                                    Desmond Tutu


Unter diesem Motto haben wir am 12.7. zum Ehrenamtsfest an den Hingberg eingeladen. 125 Ehrenamtliche sind der Einladung zum geselligen Nachmittag gefolgt. Mit diesem Fest bedanken wir uns alljährlich für ihr verlässliches Engagement in den katholischen Gemeinden, den Projekten und Arbeitsbereichen unseres Caritasverbandes.

In diesem Jahr war Anja Lerch unser Überraschungsgast -  vielen Mülheimern bekannt durch ihre öffentlichen Singabende in der VHS. Sie begleitete die an die Wand geworfenen Liedtexte professionell am Flügel und gab mit ihrer schönen Stimme den Ton an, so dass alle Anwesenden aus voller Kehle einstimmten und Freude daran hatten, altvertraute Volkslieder zu singen.

Die ruhigeren Momente bei Kaffee und Kuchen oder später bei der gegrillten Wurst wurden intensiv zum regen Austausch genutzt. Rund 250 engagierte Menschen sind unter dem Dach der Caritas Woche für Woche im Einsatz und tun Gutes. Diese „Kleinigkeiten“ an guten Taten in den verschiedensten Winkeln unseres Verbandes unterstützen uns, die Hauptamtlichen, bei unseren Kernaufgaben und „verändern zusammen die Welt“ in unserer Stadt!

Monika Schick-Jöres

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Willkommen in Deutschland – Willkommen im Leben

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Start eines Schwangerentreffs bei der Caritas Mülheim für geflüchtete Frauen

Frauen, die schwanger sind und trotzdem aus ihrer Heimat fliehen mussten oder andere, die ein Baby bekommen haben und noch nicht lange in Deutschland leben, haben es besonders schwer. Sie können sich weder auf Deutsch verständigen, noch kennen sie sich mit dem hiesigen Gesundheitssystem aus.

Aus diesem Grund startet die Caritas Mülheim mit einem neuen Projekt, das an die Schwangerenberatungsstelle der Caritas Mülheim angebunden ist: „Wir möchten geflüchteten Frauen, die schwanger sind bzw. Babys und Kleinkinder haben, die Möglichkeit bieten, sich in ruhiger Atmosphäre bei einer Tasse Tee oder Kaffee auszutauschen und mit anderen Frauen in ähnlicher Situation ins Gespräch zu kommen“, so die Projektkoordinatorin Anne Genau. Ihre Kolleginnen, Frau Heckmann und Frau Hüttenhoff, beide Beraterinnen in der Schwangerenberatungsstelle sind froh, dass sie ratsuchende Frauen mit Fluchterfahrung in die neue Gruppe weitervermitteln können.

Eine Hebamme begleitet diese offene Gruppe. Sie gibt wertvolle Tipps und Infos zum Thema Säuglingspflege, Stillen oder Babyernährung. Darüberhinaus haben die Frauen die Chance, verschiedene Impulse zum Leben in Deutschland mit kleinen Kindern zu erhalten, ebenso bekommen die Frauen bei Bedarf Informationen zum hiesigen Gesundheitssystem und zu weiteren Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Als Ergänzung ist eine arabisch sprechende Dolmetscherin vor Ort. Eine Weitervermittlung an andere Einrichtungen wie z.B. die Kleiderkammer oder die Erziehungsberatung ist durch das gut ausgebaute Netzwerk der Caritas gegeben.

Die Treffen finden jeden Dienstag in der Zeit zwischen 10.00 -12.00Uhr in den Räumen der Caritas an der Hingbergstr 176 45470 Mülheim statt. Das Angebot ist kostenfrei.


Weitere Infos bei
Caritas-Sozialdienste e.V.
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Frau Gabriele Heckmann Tel. 0208/30008-85
Frau Elke Hüttenhoff Tel. 0208/30008-86
Frau Anne Genau Tel. 0208/30008-97
Hingbergstraße 176
45470 Mülheim an der Ruhr

Der kleine Vampir, das Musical

Musical VT DerKleineVampir 2017klein
















Donnerstag,  dem 29.06.2017 um 19.00 Uhr findet in der Turnhalle der Martin-von-Tours Grundschule (Eduardstraße 6) die Premiere des Musicals „Der kleine Vampir“ statt. Aufgeführt wird das Stück von den Kindern der Musical AG des offenen Ganztages.
Seit dem Beginn der Musical AG im Herbst arbeiten die Kinder bereits an Texten, Musik und ihren Rollen. Nun beginnt die Vorfreude darauf, zu präsentieren, wofür sie die ganze Zeit so hart gearbeitet haben. Vor den Aufführungen finden noch die finalen Proben statt, um perfekt vorbereitet zu sein. Die Kinder spielen auf einer professionellen Bühne, vor liebevoll erstellten Kulissen und in Begleitung eines E-Pianos. Machen Sie sich also auf zwei spannende und unterhaltsame Auftritte gefasst.


Die Aufführungen finden zu den folgenden Zeiten statt

•    Donnerstag, 29.06.2017 19.00 Uhr Premiere in der Turnhalle
•    Freitag. 30.06.2017 16.00 Uhr Vorstellung während des Schulfestes in der Turnhalle
•    Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

 

Aktionstag informierte über die Risiken von Alkoholkonsum

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„Alkohol? Weniger ist besser!“ – mit dieser klaren Botschaft hatte die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ihre „Aktionswoche Alkohol“ überschrieben, die deutschlandweit auf die Gefahren von Alkoholkonsum aufmerksam machte. Diesmal fand die „Aktionswoche Alkohol“ vom 13. bis 21. Mai 2017 statt und auch in Mülheim machten lokale Suchthilfeeinrichtungen in diesem Zeitraum gemeinsame Sache. So wurde am Donnerstag, 18. Mai, ein Aktionstag im Forum Mülheim durchgeführt. Von 10 bis 20 Uhr waren verschiedene lokale Akteure im Einkaufszentrum vor Ort, um zu informieren und Menschen anzuregen, über den eigenen Alkoholkonsum nachzudenken.

Die Mülheimer Aktionswoche Alkohol wurde von Mitgliedern des „Arbeitskreis Sucht“ organisiert. Neben unserer Caritas-Suchtberatungsstelle waren auch das Ambulatorium, die ginko Stiftung für Prävention, die Guttempler, das Amt für Kinder, Jugend und Schule sowie das Gesundheitsamt und die Theodor Fliedner Stiftung beteiligt. Alle MitarbeiterInnen der Caritas-Suchtberatung waren vertreten und informierten ohne erhobenen Zeigefinger über die Themen Alkohol, insbesondere zum Thema "Alkohol und Straßenverkehr-Kein Alkohol unterwegs“ und potenzielle Hilfsmöglichkeiten.
Verschiedene Aktionen lockten die Besucher an und motivierten sie, sich mit dem Thema der Aktionswoche auseinanderzusetzen.

Dem Leben zugewandt

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Familienberatungsstellen der Caritas Mülheim an der Ruhr feiern gemeinsam Jubiläum

Menschen in unterschiedlichen, oft schwierigen Lebenssituationen und Lebensfragen zu beraten und zu begleiten auf Grundlage des christlichen Menschenbildes gehört zum Auf-trag der Caritas in Mülheim. Durch den gesellschaftlichen Wandel hat sich auch die Arbeit der Beratungsstellen in den letzten Jahrzehnten verändert und weiterentwickelt.

Am 17.05.2017 feierte die Mülheimer Caritas unter dem Motto „Dem Leben zugewandt“ das Jubiläum „130 Jahre Familienberatungsstellen“.

So gründete bereits vor 50 Jahren das Bistum Essen die „Ehe-, Familien- und Lebensbera-tungsstelle“ in Mülheim. 1976 eröffnete dann der Caritasverband für die Stadt Mülheim die „Erziehungsberatungsstelle“, die später die offizielle Bezeichnung „Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche“ bekam. Beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) wurde 1977 die Schwangerenberatungsstelle gegründet.
Inzwischen haben sich diese drei Beratungsangebote zu den „Familienberatungsstellen“ der Mülheimer Caritas zusammengeschlossen.

Zum Fest eingeladen und zahlreich erschienen waren Vertreter und Vertreterinnen des Bistums Essen und der Stadt Mülheim an der Ruhr, Mitglieder des Beirates, Kooperations-partner, sowie Kolleginnen und Kollegen aus diversen anderen Einrichtungen und Verbän-den, ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas und ehemalige Kolleginnen der Familienberatungsstellen.

Das Fest begann mit einem Wortgottesdienst, der von den Mitarbeiterinnen und General-vikar Klaus Pfeffer gestaltet wurde. In seiner Predigt auf Grundlage der Wundergeschichte „Die Hochzeit zu Kanaa“ ermutigte der Generalvikar die Anwesenden, den Ratsuchenden mit aller Kompetenz und Fachlichkeit zu dienen und gleichzeitig zu erwarten, dass Men-schen das Wunder der Wandlung erfahren.
Herzlich begrüßte Frau Martina Pattberg (Vorstand der Caritas-Sozialdienste e. V.) die Gäs-te. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und anderen Kooperati-onspartnern“, so Pattberg.
In ihrer Ansprache betonte sie das fachliche Engagement der Beraterinnen für mehr als 1100 Fälle pro Jahr. Die Ratsuchenden sind Eltern, Kinder, Jugendliche, Alleinerziehende und Paare, Schwangere mit und ohne Partner aus allen Bereichen der Gesellschaft. Darun-ter befinden sich, je nach Beratungsstelle, ca. 20% bis 45 % Menschen mit Migrationshin-tergrund und 44% Alleinerziehende.

In seinen Grußworten dankte Oberbürgermeister Scholten für die kompetente und enga-gierte Lebenshilfe durch die Mülheimer Caritas. „Viele Menschen in Problemsituationen scheuen sich, zu einer Behörde zu gehen, deshalb braucht es Ihre Beratungsangebote“, so Oberbürgermeister Scholten. Dies sei ein wichtiger Faktor, um Betroffene tatsächlich zu erreichen.

Der Überraschungsgast „Lisbeth“ alias Margret Zerres als „Stimme des Volkes“ beendete den offiziellen Teil des Festes. Auf humorvolle Art und Weise wies sie darauf hin, wie wichtig und hilfreich die unterschiedlichen kostenfreien Angebote der Caritas in den ver-schiedenen Lebenssituationen und –bereichen sind.
Bei strahlendem Sonnenschein und leckeren Häppchen war anschließend Gelegenheit zum ungezwungenen Austausch.

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Gutes Mittagessen in der Grundschule

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Erfolgreiche Zertifizierung der Offenen Ganztagsschulen des Trägers Caritas Mülheim

Caritas Mülheim verbessert systematisch die Verpflegung an 12 betreuten Einrichtungen, um sie auf ein einheitliches höheres Niveau anzuheben. Dazu hat der Trägerverein das Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich e.V. (IfGB) Dortmund beauftragt, die Mitarbeiter/innen ihrer Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS) zu schulen und die Speisequalität und Hygiene der Verpflegung zu zertifizieren. Die Zertifizierung wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Das Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich e.V. (IfGB) setzt das Qualifizierungskonzept um, das an der TU Dortmund in der Professur für Gesundheitsförderung und Verbraucherbildung entwickelt wurde. In den letzten Jahren wurden in NRW insgesamt 300 OGS zertifiziert und 550 MitarbeiterInnen geschult. Die Qualität der Schulverpflegung wird durch die MitarbeiterInnen bestimmt: Dafür stellt die Schulung in 3 halbtägigen Seminaren die Basis dar. Durch die Zertifizierung werden die Anforderungen an die Speisequalität und Hygiene klar formuliert, die Einhaltung wird durch externe Fachkräfte vor Ort überprüft. Die Anerkennung für die Erfüllung der Anforderungen wird durch das Zertifikat ausgesprochen. Mängel, die eine Zertifizierung verhindern, liegen häufig im Personalwechsel, baulichen Mängeln (die Küche wird von den Kommunen gestellt, die in NRW häufig kaum finanzielle Möglichkeiten für Nachbesserungen haben) oder in einer Führungsschwäche.

Die Anforderungen für die Zertifizierung umfassen die Qualitätsstandards der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Keine andere Institution kann eine so hohe Zahl von Schulungen und Zertifizierungen nachweisen wie das IfGB.
Die wünschenswerten Anforderungen zur Speisequalität können noch nicht voll erfüllt werden, da als Preis für das schulische Mittagessen nur ca. 3 € akzeptiert werden. Um eine höhere Speisequalität anzubieten, ist eine höhere staatliche Förderung erforderlich. Gutes Lernen ist aber auch immer an gute Ernährung gekoppelt. Gerade Kinder aus sozial schwachen Familien können durch Sachleistungen, d.h. kostenlose Schulspeisung, am besten unterstützt werden.
Auch die hygienischen Anforderungen können in einigen Aspekten nur schwierig erfüllt werden. Die schulischen Einrichtungen sind baulich häufig nicht für Ganztagsschulen mit 50 % Teilnahme der Kinder geplant worden. Für die notwendigen Nachbesserungen fehlt den Kommunen aber das Geld. Nur durch das hohe Engagement aller Beteiligten werden aber immer wieder situationsgerechte Lösungen gefunden. Insgesamt tragen die Qualifizierung und das hohe Engagement der MitarbeiterInnen vor Ort dazu bei, dass den Kindern im OGS ein qualitativ gutes und hygienisch einwandfreies Essen angeboten wird.
Das Angebot der OGS ist gut und findet bei den Eltern hohe Akzeptanz: Die geplante Bereitstellung von Plätzen in den OGS ist inzwischen bei weiten nicht mehr ausreichend. In einigen Schulen wollen bereits weit über 50 % der Eltern ihre Kinder in der OGS anmelden.

In Gesichtern lesen

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Die Mülheimer Künstlerin Martina Hengsbach hat in Kooperation mit dem Projekt VIS(a)-VIS der Caritas einen Malkurs für die Bewohner der Unterkunft Priesters Hof initiiert. Nach anfänglicher Skepsis haben sich Ehrenamtliche und Flüchtlinge mit dem Material beschäftigt und begonnen gemeinsam zu malen. In jeder Woche entstehen so Bilder mit sehr persönlichen Geschichten dahinter. "Für uns ist wichtig, dass alle Teilnehmer einen Raum haben, sich ohne Sprache auszudrücken. Egal ob man das Gefühl hat, malen zu können oder nicht." so Martina Hengsbach, die das Projekt ehrenamtlich begleitet. Es sind intensive Beziehungen entstanden und so stand es außer Frage, dass zumindest ein Teil der Gruppe die Ausstellung „Zwischenschritt“ von Martina Hengsbach in Solingen besucht hat.
In der Ausstellung beschäftigt Martina Hengsbach sich mit der Auseinandersetzung mit dem individuellen menschlichen Gesicht. Ihr geht es dabei nicht um glatte äußere Schönheit, sondern um den intensiven "Anblick", die Begegnung von Angesicht zu Angesicht, die eine unmittelbare gefühlsmäßige Nähe aufbaut. Das porträtierte Gesicht scheint dem Betrachter das Innerste der dargestellten Person zu spiegeln.
Mit großem Interesse haben die Männer die Bilder auf sich wirken lassen und in gemeinsamen Gesprächen mit anderen Ausstellungsbesuchern über die Wirkung diskutiert. Gleichzeitig sind im Zuge dessen Gespräche über den speziellen Hintergrund der VIS(a)-VIS Gruppe entstanden. Ein interessierter Austausch, auch über die Fluchtgeschichte hat die Gespräche bereichert.
Alle haben diesen eindrucksvollen Nachmittag genossen.


Wenn Sie mehr Informationen, spenden oder ehrenamtlich helfen möchten, finden Sie detaillierte Informationen unter:

Projekt Förderturm / VIS(a)-VIS

Up in the air – Hoch hinaus

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Nach dem „Winterschlaf“ hatten die Ehrenamtlichen und die Geflüchteten aus den Projekten Förderturm und VIS(a)-VIS Lust auf Action. Zeit für einen Besuch in der Trampolinhalle Airhop in Essen. Eine Gruppe von 20 Personen aller Altersstufen freute sich auf das Springen oder das Anfeuern. Es wurde gehüpft, gefallen und vor allem wieder viel gelacht. Ein gemeinsames Abendessen mit interessanten Gesprächen und intensivem Austausch bildete den perfekten Ausklang eines tollen Nachmittags.




Auf `ne Currywurst mit der Caritas

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GESPRÄCHE ZWISCHEN BÜRGERN, CARITAS UND POLITIK.    

 Mit dem Projekt "Auf ´ne Currywurt mit der Caritas - Wir sind scharf auf Ihre Meinung" bringt die Caritas im Bistum Essen Bürger und Kandidaten der Landtagswahl in den Dialog. Bei fünf Begegnungen an der Currywurstbude haben Bürger die Möglichkeit ihren angehenden Volksvertretern zu sagen, was sie bewegt und welche Ideen sie haben, etwas zu ändern, denn im Mai ist Landtagswahl in NRW

Wer könnte das besser, als die Menschen selber? Sie sind die Experten in eigener Sache, für ihr Leben, ihre Familie und ihren Stadtteil. Die Caritas bietet dabei - ganz Ruhrpott - den zwanglosen Rahmen und bringt bei diesen Begegnungen auch ihre Themen ein, ob Langzeitarbeitslosigkeit, Bildung, die Situation von Frauen, Wohnungslosigkeit oder die Integration von Flüchtlingen.

"Auf ´ne Currywurst" ist ein Projekt des Caritasverbandes für das Bistum Essen in Kooperation mit den Caritasverbänden Altena-Lüdenscheid, Bochum und Wattenscheid, Duisburg, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr.

Am 09.05.2017 | MÜLHEIM AN DER RUHR

16 - 19 Uhr | Vereinsstraße 10-12
Thema Flüchtlinge

Infos zu weiteren Terminen und zum Projekt: www.caritas-currywurst.de

Integration die Zweite

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Im Februar hat der Caritas Sozialdienste e.V.  Mülheim sich nach einem spannenden und lehrreichen Bundesfreiwilligenjahr von Mohamad Jazmati verabschiedet. Beide Seiten haben viel voneinander lernen können. Viele erfolgreiche Angebote wurden durch seine Hilfe und seine interkulturellen Kompetenzen bedarfsgerecht initiiert. Schnell war klar, dass dieses Konzept weitergeführt werden muss.

Der Caritas Sozialdienste e.V.  ist nun froh, mit Herrn Esam Rifaea einen adäquaten Nachfolger gefunden zu haben. Übergangslos hat er im Februar 2017 seinen Bundesfreiwilligendienst begonnen. Auch er wird im Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, vor allem in den beiden Projekten der Flüchtlingshilfe  VIS(a)-VIS und Förderturm eingesetzt.  Herr Rifaea hat in seinem Heimatland Wirtschaftswissenschaften studiert und dort auch mehrere Jahre gearbeitet.  Den Bundesfreiwilligendienst möchte er nutzen, um sich mit seinem  Know How  sowie seinen Erfahrungen als ehemals Geflüchteter einzubringen und sich beruflich zu orientieren.

Caritas-Sozialdienste e.V.
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Projekte VIS(a)-VIS / Förderturm
Hannah Berntgen / Anne Genau
Hingbergstraße 176
45470 Mülheim an der Ruhr
Telefon: 0208/30008-0
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!




Großzügige Spende für die Kontakt- und Beratungsstelle

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Die Kontakt- und Beratungsstelle des Sozialpsychiatrischen Zentrums dankt der Bürgerstiftung Mülheim an der Ruhr initiiert durch Herrn Hahn ganz herzlich für die großzügige Spende, durch die wir in der Lage waren, einen großen Vorrat an Papier für den Druck der Zeitschrift DATT IS IRRE! und Material für unsere Kreativgruppen anzuschaffen.

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Wir bedanken besonders auch für das damit verbundene soziale Engagement für Menschen, die oft am Rande der Gesellschaft stehen und in unserer Stelle die Möglichkeit bekommen, die soziale Isolation aufzuheben und fachkundig beraten und begleitet zu werden.


Leitungsteam der Mülheimer Caritas wieder komplett

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Nach dem Wechsel von Frau Martina Pattberg in den Vorstand des Caritas-Sozialdienste e.V. hat Frau Katja Arens zum 01.02.2017 ihre Nachfolge als Fachdienstleitung für den Bereich der Jugend- und Familienhilfe angetreten.
Von Oktober 2011 bis Januar 2017 war die 44-jährige Sozialpädagogin im Fachdienst Jugendarbeit und Schule verantwortlich für den Aufbau und die Koordination des Caritas-Lerntrainings an verschiedenen Mülheimer Schulen. In ihrer neuen Funktion als Fachdienstleitung möchte Frau Arens Ihren Beitrag leisten, dass das Caritas-Motto „Nah bei den Menschen“ für Bürger und Bürgerinnen der Stadt erlebbar ist. Die hohe Qualität der verschiedenen Angebote im Fachdienst zu halten, ein offenes Ohr für die anvertrauten Mitarbeitenden sowie einen „Riecher“ für die Entwicklung notwendiger Projekte zu haben, ist ihr ein Anliegen.
(Foto Caritas: Vorstand und Fachdienstleitungen der Caritas v.l.n.r. Dagmar Auberg, Georg Jöres, Martina Pattberg , Caritasdirektorin Regine Arntz, Katja Arens)

Kulinarische und musikalische Genüsse mit der Caritas beim MEDL Wintergrillen

Wintergrillen

















Die TeilnehmerInnen der Flüchtlingsprojekte VIS(a)-VIS/Förderturm haben das Angebot
des MEDL Wintergrillen im Mülheimer Stadthallengarten gerne angenommen. Schon auf
dem gemeinsamen Fußweg hat die Gruppe die wunderschöne Aussicht von der
Schlossbrücke auf die beleuchtete Stadthalle genossen. Beim Wintergrillen haben
wieder einige interessante Gespräche über Barbecue und Grillen, Musik und das
gemeinsame Feiern ihren Ursprung gefunden. Höhepunkte waren aber mit Sicherheit
die Gespräche mit anderen, fremden Besuchern, welche die Gruppe mit der typischen
Mülheimer Neugierde angesprochen haben.

Wenn Sie mehr Informationen, spenden oder ehrenamtlich helfen möchten, finden Sie
detaillierte Informationen unter Projekt VIS(a)-VIS und Projekt Förderturm

Wechsel im Vorstand der Mülheimer Caritas

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An der Spitze der Mülheimer Caritas fand ein Wechsel statt: Frau Martina Pattberg
rückte zum 01.01.2017 in den Vorstand des Caritas-Sozialdienste e.V. auf und
übernimmt damit die Nachfolge von Frau Margret Zerres, die Ende 2016 ihre
Vorstandstätigkeitbeendete.

„Frau Pattberg leitet seit über zehn Jahren den Fachdienst Kinder-, Jugend- und
Familienhilfe bei der Mülheimer Caritas. Sie ist seit einigen Jahren im Vorstand der
Arbeitsgemeinschaft katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe
(AGkE) im Bistum und engagiert sich ehrenamtlich als Mitglied im Caritasrat des
Caritasverbandes für das Bistum Essen. Daher ist sie bestens mit verbandlichen
Themen in der Caritas sowie kommunalen Gegebenheiten vertraut“, so Regine
Arntz, Caritasdirektorin.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche steht der Caritas-Sozialdienste e.V.
für die soziale und interkulturelle Kompetenz in Mülheim. Unter dem Leitbild ‚Nähe
schafft Gemeinschaft‘ stehen seine vielfältigen Beratungsangebote sowie soziale
Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien, Senioren und für Menschen
mit besonderen Belastungen in Mülheim selbstverständlich jedem Menschen offen
− unabhängig von Konfession, Nationalität, Geschlecht oder sozialem Status.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und besonders darauf,
zusammen mit den über 220 hauptamtlichen und 300 ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unserem Leitungsteam
die Zukunft der Caritas und ihrer Angebote nicht nur in den Bereichen von
Jugendhilfe, Schule, Rehabilitation und Integration hier in Mülheim gestalten zu
dürfen“, so Martina Pattberg.

Neuer Caritas-Aufsichtsrat im Amt

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Generalvikar Pfeffer übernimmt Vorsitz, zum Stellvertreter wurde der
Sauerländer Caritasdirektor Wolff gewählt.

Essen/Altena-Lüdenscheid (cde) Mit der konstituierenden Sitzung am Donnerstagabend hat
der neue Aufsichtsrat des Caritasverbandes für das Bistum Essen seine Arbeit
aufgenommen. Den Vorsitz des Caritasrates hat nach neuer Satzung der Generalvikar des
Bistums Essen, Klaus Pfeffer. Dringliches Ziel sei die Neubesetzung des hauptamtlichen
Vorstandes und Diözesan-Caritasdirektors, so Pfeffer. Zum Stellvertreter wählte das
siebenköpfige Gremium Hans-Werner Wolff. Der Caritasdirektor von Altena-Lüdenscheid
leitete das bisherige Aufsichtsorgan seit 2008.

„Die Caritas befindet sich, wie das gesamte Bistum, in einer Phase des Umbruchs“, so Pfeffer. „Wir
werden unsere Strukturen, Inhalte und Arbeitsweisen anpassen müssen.“ Bei den anstehenden
Veränderungen werde man größten Wert darauf legen, Angebote für Bedürftige nicht
einzuschränken und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

Bereits im November hatte die Delegiertenversammlung der Caritas im Ruhrbistum folgende
Personen in den Caritasrat gewählt (auf dem anhängenden Bild v.l.): Petra Keysers (Vorständin,
Caritasverband Duisburg), Thorsten Kaatze (Kaufm. Direktor, Universitätsklinikum Essen),
Martina Pattberg (Geschäftsführerin, Caritas Mülheim), Thomas Behler (Geschäftsführer,
Contilia), Dr. Armin Schwarze (Vorstand, Dortmunder Volksbank) und Hans-Werner Wolff
(Caritasdirektor für Altena-Lüdenscheid). Klaus Pfeffer (1.v.l.) ist als Bischöflicher Generalvikar
geborener Vorsitzender des Gremiums. Der Caritasrat wird in den kommenden sechs Jahren
Aufsicht über den Diözesan-Caritasverband führen.

Der Caritasverband für das Bistum Essen ist der katholische Spitzenverband der Freien
Wohlfahrtspflege für das Ruhrgebiet und das Märkische Sauerland. In den über 750 sozialen
Einrichtungen und Diensten der 108 Mitglieder arbeiten mehr als 35.000 Menschen. Dazu gehören
etwa Unterkünfte für Wohnungslose, Altenheime, Werkstätten für Menschen mit Behinderung,
Kindergärten und Krankenhäuser. Zudem engagieren sich rund 5.000 Caritas-Ehrenamtliche in
Gemeinden und sozialen Initiativen. Mehr Informationen unter www.caritas.ruhr (mik)

Foto: Caritas Bistum Essen/Michael Kreuzfelder. BU siehe Text. Portraitbilder auf www.caritas.ruhr

„Niemals geht man so ganz….“ Margret Zerres verabschiedet sich!

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Nach 26 Jahren im Dienst der Mülheimer Caritas wurde Margret Zerres von der Caritasdirektorin Regine Arntz zum Jahresende in den Unruhestand verabschiedet.
Während ihrer Tätigkeit war sie in den verschiedenen Bereichen des Verbandes tätig. In den letzten 10 Jahren gestaltete sie die Arbeit und Weiterentwicklung als stellvertretende Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied aktiv mit.

Auch wenn Frau Zerres sich gerne aus dem Arbeitsleben zurückzieht, um mit Ihrem Mann mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten zu haben, fällt ihr der Abschied von den liebgewonnen KollegInnen, Kooperationspartnern und KlientInnen schwer.

Aber: Niemals geht man so ganz….
Wir wünschen Ihr alles Gute und Gottes Segen und danken ihr ganz herzlich für ihr Engagement bei der Mülheimer Caritas.

„Verrückt? Na und!“ Die Aktion Lichtblicke fördert das Schulprojekt der Caritas Mülheim

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Mit dem Projekt „Verrückt? Na und!“ will die Caritas Mülheim Jugendliche für psychische Gesundheit sensibilisieren. Durch eine Förderung der Aktion Lichtblicke kann das Angebot, das die Caritas gemeinsam mit dem Leipziger Verein „Irrsinnig Menschlich e.V.“, realisiert, jetzt ausgeweitet werden.

Ziel ist die Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und die Bekämpfung von Stigmatisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit psychischen Problemen.

Das Mülheimer Schulprojekt „Verrückt? Na und!“ wurde bereits von 2014 bis 2015 als Teil des „Netzwerk KipE“, einer von der Aktion Mensch geförderten Initiative, die unter anderem die Vernetzung und die Vermittlung von Hilfen für Betroffene und deren Angehörige zum Ziel hat, durchgeführt.

Dank eines Sponsorings der MEG Mülheimer Entsorgungsgesellschaft mbH konnte das Projekt „Verrückt? Na und!“ Anfang diesen Jahres wieder aufleben. Die Förderung der Aktion Lichtblicke ermöglicht nun eine Ausweitung des Angebots für weitere 20 Schulen in Mülheim.

Die Caritas sucht nun daher auch von psychischer Erkrankung Betroffene, die bereit sind, in weiterführenden Schulen über ihre Erfahrungen zu berichten.
Wenn Sie neugierig geworden sind, laden wir Sie herzlich zu einem unverbindlichen Gespräch ein, um sich über das Projekt zu informieren.

Nähere Informationen bekommen Sie bei:

Nicole Meyer,
Psychologische Beratungsstelle bei der Caritas Mülheim,
Tel.: 0208/30008-93,
E-Mail.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!