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Willkommen in Deutschland – Willkommen im Leben

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Start eines Schwangerentreffs bei der Caritas Mülheim für geflüchtete Frauen

Frauen, die schwanger sind und trotzdem aus ihrer Heimat fliehen mussten oder andere, die ein Baby bekommen haben und noch nicht lange in Deutschland leben, haben es besonders schwer. Sie können sich weder auf Deutsch verständigen, noch kennen sie sich mit dem hiesigen Gesundheitssystem aus.

Aus diesem Grund startet die Caritas Mülheim mit einem neuen Projekt, das an die Schwangerenberatungsstelle der Caritas Mülheim angebunden ist: „Wir möchten geflüchteten Frauen, die schwanger sind bzw. Babys und Kleinkinder haben, die Möglichkeit bieten, sich in ruhiger Atmosphäre bei einer Tasse Tee oder Kaffee auszutauschen und mit anderen Frauen in ähnlicher Situation ins Gespräch zu kommen“, so die Projektkoordinatorin Anne Genau. Ihre Kolleginnen, Frau Heckmann und Frau Hüttenhoff, beide Beraterinnen in der Schwangerenberatungsstelle sind froh, dass sie ratsuchende Frauen mit Fluchterfahrung in die neue Gruppe weitervermitteln können.

Eine Hebamme begleitet diese offene Gruppe. Sie gibt wertvolle Tipps und Infos zum Thema Säuglingspflege, Stillen oder Babyernährung. Darüberhinaus haben die Frauen die Chance, verschiedene Impulse zum Leben in Deutschland mit kleinen Kindern zu erhalten, ebenso bekommen die Frauen bei Bedarf Informationen zum hiesigen Gesundheitssystem und zu weiteren Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Als Ergänzung ist eine arabisch sprechende Dolmetscherin vor Ort. Eine Weitervermittlung an andere Einrichtungen wie z.B. die Kleiderkammer oder die Erziehungsberatung ist durch das gut ausgebaute Netzwerk der Caritas gegeben.

Die Treffen finden jeden Dienstag in der Zeit zwischen 10.00 -12.00Uhr in den Räumen der Caritas an der Hingbergstr 176 45470 Mülheim statt. Das Angebot ist kostenfrei.


Weitere Infos bei
Caritas-Sozialdienste e.V.
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Frau Gabriele Heckmann Tel. 0208/30008-85
Frau Elke Hüttenhoff Tel. 0208/30008-86
Frau Anne Genau Tel. 0208/30008-97
Hingbergstraße 176
45470 Mülheim an der Ruhr

Der kleine Vampir, das Musical

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Donnerstag,  dem 29.06.2017 um 19.00 Uhr findet in der Turnhalle der Martin-von-Tours Grundschule (Eduardstraße 6) die Premiere des Musicals „Der kleine Vampir“ statt. Aufgeführt wird das Stück von den Kindern der Musical AG des offenen Ganztages.
Seit dem Beginn der Musical AG im Herbst arbeiten die Kinder bereits an Texten, Musik und ihren Rollen. Nun beginnt die Vorfreude darauf, zu präsentieren, wofür sie die ganze Zeit so hart gearbeitet haben. Vor den Aufführungen finden noch die finalen Proben statt, um perfekt vorbereitet zu sein. Die Kinder spielen auf einer professionellen Bühne, vor liebevoll erstellten Kulissen und in Begleitung eines E-Pianos. Machen Sie sich also auf zwei spannende und unterhaltsame Auftritte gefasst.


Die Aufführungen finden zu den folgenden Zeiten statt

•    Donnerstag, 29.06.2017 19.00 Uhr Premiere in der Turnhalle
•    Freitag. 30.06.2017 16.00 Uhr Vorstellung während des Schulfestes in der Turnhalle
•    Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

 

Aktionstag informierte über die Risiken von Alkoholkonsum

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„Alkohol? Weniger ist besser!“ – mit dieser klaren Botschaft hatte die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ihre „Aktionswoche Alkohol“ überschrieben, die deutschlandweit auf die Gefahren von Alkoholkonsum aufmerksam machte. Diesmal fand die „Aktionswoche Alkohol“ vom 13. bis 21. Mai 2017 statt und auch in Mülheim machten lokale Suchthilfeeinrichtungen in diesem Zeitraum gemeinsame Sache. So wurde am Donnerstag, 18. Mai, ein Aktionstag im Forum Mülheim durchgeführt. Von 10 bis 20 Uhr waren verschiedene lokale Akteure im Einkaufszentrum vor Ort, um zu informieren und Menschen anzuregen, über den eigenen Alkoholkonsum nachzudenken.

Die Mülheimer Aktionswoche Alkohol wurde von Mitgliedern des „Arbeitskreis Sucht“ organisiert. Neben unserer Caritas-Suchtberatungsstelle waren auch das Ambulatorium, die ginko Stiftung für Prävention, die Guttempler, das Amt für Kinder, Jugend und Schule sowie das Gesundheitsamt und die Theodor Fliedner Stiftung beteiligt. Alle MitarbeiterInnen der Caritas-Suchtberatung waren vertreten und informierten ohne erhobenen Zeigefinger über die Themen Alkohol, insbesondere zum Thema "Alkohol und Straßenverkehr-Kein Alkohol unterwegs“ und potenzielle Hilfsmöglichkeiten.
Verschiedene Aktionen lockten die Besucher an und motivierten sie, sich mit dem Thema der Aktionswoche auseinanderzusetzen.

Dem Leben zugewandt

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Familienberatungsstellen der Caritas Mülheim an der Ruhr feiern gemeinsam Jubiläum

Menschen in unterschiedlichen, oft schwierigen Lebenssituationen und Lebensfragen zu beraten und zu begleiten auf Grundlage des christlichen Menschenbildes gehört zum Auf-trag der Caritas in Mülheim. Durch den gesellschaftlichen Wandel hat sich auch die Arbeit der Beratungsstellen in den letzten Jahrzehnten verändert und weiterentwickelt.

Am 17.05.2017 feierte die Mülheimer Caritas unter dem Motto „Dem Leben zugewandt“ das Jubiläum „130 Jahre Familienberatungsstellen“.

So gründete bereits vor 50 Jahren das Bistum Essen die „Ehe-, Familien- und Lebensbera-tungsstelle“ in Mülheim. 1976 eröffnete dann der Caritasverband für die Stadt Mülheim die „Erziehungsberatungsstelle“, die später die offizielle Bezeichnung „Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche“ bekam. Beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (SkF) wurde 1977 die Schwangerenberatungsstelle gegründet.
Inzwischen haben sich diese drei Beratungsangebote zu den „Familienberatungsstellen“ der Mülheimer Caritas zusammengeschlossen.

Zum Fest eingeladen und zahlreich erschienen waren Vertreter und Vertreterinnen des Bistums Essen und der Stadt Mülheim an der Ruhr, Mitglieder des Beirates, Kooperations-partner, sowie Kolleginnen und Kollegen aus diversen anderen Einrichtungen und Verbän-den, ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas und ehemalige Kolleginnen der Familienberatungsstellen.

Das Fest begann mit einem Wortgottesdienst, der von den Mitarbeiterinnen und General-vikar Klaus Pfeffer gestaltet wurde. In seiner Predigt auf Grundlage der Wundergeschichte „Die Hochzeit zu Kanaa“ ermutigte der Generalvikar die Anwesenden, den Ratsuchenden mit aller Kompetenz und Fachlichkeit zu dienen und gleichzeitig zu erwarten, dass Men-schen das Wunder der Wandlung erfahren.
Herzlich begrüßte Frau Martina Pattberg (Vorstand der Caritas-Sozialdienste e. V.) die Gäs-te. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und anderen Kooperati-onspartnern“, so Pattberg.
In ihrer Ansprache betonte sie das fachliche Engagement der Beraterinnen für mehr als 1100 Fälle pro Jahr. Die Ratsuchenden sind Eltern, Kinder, Jugendliche, Alleinerziehende und Paare, Schwangere mit und ohne Partner aus allen Bereichen der Gesellschaft. Darun-ter befinden sich, je nach Beratungsstelle, ca. 20% bis 45 % Menschen mit Migrationshin-tergrund und 44% Alleinerziehende.

In seinen Grußworten dankte Oberbürgermeister Scholten für die kompetente und enga-gierte Lebenshilfe durch die Mülheimer Caritas. „Viele Menschen in Problemsituationen scheuen sich, zu einer Behörde zu gehen, deshalb braucht es Ihre Beratungsangebote“, so Oberbürgermeister Scholten. Dies sei ein wichtiger Faktor, um Betroffene tatsächlich zu erreichen.

Der Überraschungsgast „Lisbeth“ alias Margret Zerres als „Stimme des Volkes“ beendete den offiziellen Teil des Festes. Auf humorvolle Art und Weise wies sie darauf hin, wie wichtig und hilfreich die unterschiedlichen kostenfreien Angebote der Caritas in den ver-schiedenen Lebenssituationen und –bereichen sind.
Bei strahlendem Sonnenschein und leckeren Häppchen war anschließend Gelegenheit zum ungezwungenen Austausch.

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Gutes Mittagessen in der Grundschule

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Erfolgreiche Zertifizierung der Offenen Ganztagsschulen des Trägers Caritas Mülheim

Caritas Mülheim verbessert systematisch die Verpflegung an 12 betreuten Einrichtungen, um sie auf ein einheitliches höheres Niveau anzuheben. Dazu hat der Trägerverein das Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich e.V. (IfGB) Dortmund beauftragt, die Mitarbeiter/innen ihrer Offenen Ganztagsgrundschulen (OGS) zu schulen und die Speisequalität und Hygiene der Verpflegung zu zertifizieren. Die Zertifizierung wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Das Institut für Gesundheitsförderung im Bildungsbereich e.V. (IfGB) setzt das Qualifizierungskonzept um, das an der TU Dortmund in der Professur für Gesundheitsförderung und Verbraucherbildung entwickelt wurde. In den letzten Jahren wurden in NRW insgesamt 300 OGS zertifiziert und 550 MitarbeiterInnen geschult. Die Qualität der Schulverpflegung wird durch die MitarbeiterInnen bestimmt: Dafür stellt die Schulung in 3 halbtägigen Seminaren die Basis dar. Durch die Zertifizierung werden die Anforderungen an die Speisequalität und Hygiene klar formuliert, die Einhaltung wird durch externe Fachkräfte vor Ort überprüft. Die Anerkennung für die Erfüllung der Anforderungen wird durch das Zertifikat ausgesprochen. Mängel, die eine Zertifizierung verhindern, liegen häufig im Personalwechsel, baulichen Mängeln (die Küche wird von den Kommunen gestellt, die in NRW häufig kaum finanzielle Möglichkeiten für Nachbesserungen haben) oder in einer Führungsschwäche.

Die Anforderungen für die Zertifizierung umfassen die Qualitätsstandards der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Keine andere Institution kann eine so hohe Zahl von Schulungen und Zertifizierungen nachweisen wie das IfGB.
Die wünschenswerten Anforderungen zur Speisequalität können noch nicht voll erfüllt werden, da als Preis für das schulische Mittagessen nur ca. 3 € akzeptiert werden. Um eine höhere Speisequalität anzubieten, ist eine höhere staatliche Förderung erforderlich. Gutes Lernen ist aber auch immer an gute Ernährung gekoppelt. Gerade Kinder aus sozial schwachen Familien können durch Sachleistungen, d.h. kostenlose Schulspeisung, am besten unterstützt werden.
Auch die hygienischen Anforderungen können in einigen Aspekten nur schwierig erfüllt werden. Die schulischen Einrichtungen sind baulich häufig nicht für Ganztagsschulen mit 50 % Teilnahme der Kinder geplant worden. Für die notwendigen Nachbesserungen fehlt den Kommunen aber das Geld. Nur durch das hohe Engagement aller Beteiligten werden aber immer wieder situationsgerechte Lösungen gefunden. Insgesamt tragen die Qualifizierung und das hohe Engagement der MitarbeiterInnen vor Ort dazu bei, dass den Kindern im OGS ein qualitativ gutes und hygienisch einwandfreies Essen angeboten wird.
Das Angebot der OGS ist gut und findet bei den Eltern hohe Akzeptanz: Die geplante Bereitstellung von Plätzen in den OGS ist inzwischen bei weiten nicht mehr ausreichend. In einigen Schulen wollen bereits weit über 50 % der Eltern ihre Kinder in der OGS anmelden.

In Gesichtern lesen

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Die Mülheimer Künstlerin Martina Hengsbach hat in Kooperation mit dem Projekt VIS(a)-VIS der Caritas einen Malkurs für die Bewohner der Unterkunft Priesters Hof initiiert. Nach anfänglicher Skepsis haben sich Ehrenamtliche und Flüchtlinge mit dem Material beschäftigt und begonnen gemeinsam zu malen. In jeder Woche entstehen so Bilder mit sehr persönlichen Geschichten dahinter. "Für uns ist wichtig, dass alle Teilnehmer einen Raum haben, sich ohne Sprache auszudrücken. Egal ob man das Gefühl hat, malen zu können oder nicht." so Martina Hengsbach, die das Projekt ehrenamtlich begleitet. Es sind intensive Beziehungen entstanden und so stand es außer Frage, dass zumindest ein Teil der Gruppe die Ausstellung „Zwischenschritt“ von Martina Hengsbach in Solingen besucht hat.
In der Ausstellung beschäftigt Martina Hengsbach sich mit der Auseinandersetzung mit dem individuellen menschlichen Gesicht. Ihr geht es dabei nicht um glatte äußere Schönheit, sondern um den intensiven "Anblick", die Begegnung von Angesicht zu Angesicht, die eine unmittelbare gefühlsmäßige Nähe aufbaut. Das porträtierte Gesicht scheint dem Betrachter das Innerste der dargestellten Person zu spiegeln.
Mit großem Interesse haben die Männer die Bilder auf sich wirken lassen und in gemeinsamen Gesprächen mit anderen Ausstellungsbesuchern über die Wirkung diskutiert. Gleichzeitig sind im Zuge dessen Gespräche über den speziellen Hintergrund der VIS(a)-VIS Gruppe entstanden. Ein interessierter Austausch, auch über die Fluchtgeschichte hat die Gespräche bereichert.
Alle haben diesen eindrucksvollen Nachmittag genossen.


Wenn Sie mehr Informationen, spenden oder ehrenamtlich helfen möchten, finden Sie detaillierte Informationen unter:

Projekt Förderturm / VIS(a)-VIS

Up in the air – Hoch hinaus

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Nach dem „Winterschlaf“ hatten die Ehrenamtlichen und die Geflüchteten aus den Projekten Förderturm und VIS(a)-VIS Lust auf Action. Zeit für einen Besuch in der Trampolinhalle Airhop in Essen. Eine Gruppe von 20 Personen aller Altersstufen freute sich auf das Springen oder das Anfeuern. Es wurde gehüpft, gefallen und vor allem wieder viel gelacht. Ein gemeinsames Abendessen mit interessanten Gesprächen und intensivem Austausch bildete den perfekten Ausklang eines tollen Nachmittags.




Auf `ne Currywurst mit der Caritas

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GESPRÄCHE ZWISCHEN BÜRGERN, CARITAS UND POLITIK.    

 Mit dem Projekt "Auf ´ne Currywurt mit der Caritas - Wir sind scharf auf Ihre Meinung" bringt die Caritas im Bistum Essen Bürger und Kandidaten der Landtagswahl in den Dialog. Bei fünf Begegnungen an der Currywurstbude haben Bürger die Möglichkeit ihren angehenden Volksvertretern zu sagen, was sie bewegt und welche Ideen sie haben, etwas zu ändern, denn im Mai ist Landtagswahl in NRW

Wer könnte das besser, als die Menschen selber? Sie sind die Experten in eigener Sache, für ihr Leben, ihre Familie und ihren Stadtteil. Die Caritas bietet dabei - ganz Ruhrpott - den zwanglosen Rahmen und bringt bei diesen Begegnungen auch ihre Themen ein, ob Langzeitarbeitslosigkeit, Bildung, die Situation von Frauen, Wohnungslosigkeit oder die Integration von Flüchtlingen.

"Auf ´ne Currywurst" ist ein Projekt des Caritasverbandes für das Bistum Essen in Kooperation mit den Caritasverbänden Altena-Lüdenscheid, Bochum und Wattenscheid, Duisburg, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr.

Am 09.05.2017 | MÜLHEIM AN DER RUHR

16 - 19 Uhr | Vereinsstraße 10-12
Thema Flüchtlinge

Infos zu weiteren Terminen und zum Projekt: www.caritas-currywurst.de

Integration die Zweite

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Im Februar hat der Caritas Sozialdienste e.V.  Mülheim sich nach einem spannenden und lehrreichen Bundesfreiwilligenjahr von Mohamad Jazmati verabschiedet. Beide Seiten haben viel voneinander lernen können. Viele erfolgreiche Angebote wurden durch seine Hilfe und seine interkulturellen Kompetenzen bedarfsgerecht initiiert. Schnell war klar, dass dieses Konzept weitergeführt werden muss.

Der Caritas Sozialdienste e.V.  ist nun froh, mit Herrn Esam Rifaea einen adäquaten Nachfolger gefunden zu haben. Übergangslos hat er im Februar 2017 seinen Bundesfreiwilligendienst begonnen. Auch er wird im Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, vor allem in den beiden Projekten der Flüchtlingshilfe  VIS(a)-VIS und Förderturm eingesetzt.  Herr Rifaea hat in seinem Heimatland Wirtschaftswissenschaften studiert und dort auch mehrere Jahre gearbeitet.  Den Bundesfreiwilligendienst möchte er nutzen, um sich mit seinem  Know How  sowie seinen Erfahrungen als ehemals Geflüchteter einzubringen und sich beruflich zu orientieren.

Caritas-Sozialdienste e.V.
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Projekte VIS(a)-VIS / Förderturm
Hannah Berntgen / Anne Genau
Hingbergstraße 176
45470 Mülheim an der Ruhr
Telefon: 0208/30008-0
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!




Großzügige Spende für die Kontakt- und Beratungsstelle

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Die Kontakt- und Beratungsstelle des Sozialpsychiatrischen Zentrums dankt der Bürgerstiftung Mülheim an der Ruhr initiiert durch Herrn Hahn ganz herzlich für die großzügige Spende, durch die wir in der Lage waren, einen großen Vorrat an Papier für den Druck der Zeitschrift DATT IS IRRE! und Material für unsere Kreativgruppen anzuschaffen.

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Wir bedanken besonders auch für das damit verbundene soziale Engagement für Menschen, die oft am Rande der Gesellschaft stehen und in unserer Stelle die Möglichkeit bekommen, die soziale Isolation aufzuheben und fachkundig beraten und begleitet zu werden.


Leitungsteam der Mülheimer Caritas wieder komplett

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Nach dem Wechsel von Frau Martina Pattberg in den Vorstand des Caritas-Sozialdienste e.V. hat Frau Katja Arens zum 01.02.2017 ihre Nachfolge als Fachdienstleitung für den Bereich der Jugend- und Familienhilfe angetreten.
Von Oktober 2011 bis Januar 2017 war die 44-jährige Sozialpädagogin im Fachdienst Jugendarbeit und Schule verantwortlich für den Aufbau und die Koordination des Caritas-Lerntrainings an verschiedenen Mülheimer Schulen. In ihrer neuen Funktion als Fachdienstleitung möchte Frau Arens Ihren Beitrag leisten, dass das Caritas-Motto „Nah bei den Menschen“ für Bürger und Bürgerinnen der Stadt erlebbar ist. Die hohe Qualität der verschiedenen Angebote im Fachdienst zu halten, ein offenes Ohr für die anvertrauten Mitarbeitenden sowie einen „Riecher“ für die Entwicklung notwendiger Projekte zu haben, ist ihr ein Anliegen.
(Foto Caritas: Vorstand und Fachdienstleitungen der Caritas v.l.n.r. Dagmar Auberg, Georg Jöres, Martina Pattberg , Caritasdirektorin Regine Arntz, Katja Arens)

Kulinarische und musikalische Genüsse mit der Caritas beim MEDL Wintergrillen

Wintergrillen

















Die TeilnehmerInnen der Flüchtlingsprojekte VIS(a)-VIS/Förderturm haben das Angebot
des MEDL Wintergrillen im Mülheimer Stadthallengarten gerne angenommen. Schon auf
dem gemeinsamen Fußweg hat die Gruppe die wunderschöne Aussicht von der
Schlossbrücke auf die beleuchtete Stadthalle genossen. Beim Wintergrillen haben
wieder einige interessante Gespräche über Barbecue und Grillen, Musik und das
gemeinsame Feiern ihren Ursprung gefunden. Höhepunkte waren aber mit Sicherheit
die Gespräche mit anderen, fremden Besuchern, welche die Gruppe mit der typischen
Mülheimer Neugierde angesprochen haben.

Wenn Sie mehr Informationen, spenden oder ehrenamtlich helfen möchten, finden Sie
detaillierte Informationen unter Projekt VIS(a)-VIS und Projekt Förderturm

Wechsel im Vorstand der Mülheimer Caritas

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An der Spitze der Mülheimer Caritas fand ein Wechsel statt: Frau Martina Pattberg
rückte zum 01.01.2017 in den Vorstand des Caritas-Sozialdienste e.V. auf und
übernimmt damit die Nachfolge von Frau Margret Zerres, die Ende 2016 ihre
Vorstandstätigkeitbeendete.

„Frau Pattberg leitet seit über zehn Jahren den Fachdienst Kinder-, Jugend- und
Familienhilfe bei der Mülheimer Caritas. Sie ist seit einigen Jahren im Vorstand der
Arbeitsgemeinschaft katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe
(AGkE) im Bistum und engagiert sich ehrenamtlich als Mitglied im Caritasrat des
Caritasverbandes für das Bistum Essen. Daher ist sie bestens mit verbandlichen
Themen in der Caritas sowie kommunalen Gegebenheiten vertraut“, so Regine
Arntz, Caritasdirektorin.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche steht der Caritas-Sozialdienste e.V.
für die soziale und interkulturelle Kompetenz in Mülheim. Unter dem Leitbild ‚Nähe
schafft Gemeinschaft‘ stehen seine vielfältigen Beratungsangebote sowie soziale
Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien, Senioren und für Menschen
mit besonderen Belastungen in Mülheim selbstverständlich jedem Menschen offen
− unabhängig von Konfession, Nationalität, Geschlecht oder sozialem Status.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und besonders darauf,
zusammen mit den über 220 hauptamtlichen und 300 ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unserem Leitungsteam
die Zukunft der Caritas und ihrer Angebote nicht nur in den Bereichen von
Jugendhilfe, Schule, Rehabilitation und Integration hier in Mülheim gestalten zu
dürfen“, so Martina Pattberg.

Neuer Caritas-Aufsichtsrat im Amt

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Generalvikar Pfeffer übernimmt Vorsitz, zum Stellvertreter wurde der
Sauerländer Caritasdirektor Wolff gewählt.

Essen/Altena-Lüdenscheid (cde) Mit der konstituierenden Sitzung am Donnerstagabend hat
der neue Aufsichtsrat des Caritasverbandes für das Bistum Essen seine Arbeit
aufgenommen. Den Vorsitz des Caritasrates hat nach neuer Satzung der Generalvikar des
Bistums Essen, Klaus Pfeffer. Dringliches Ziel sei die Neubesetzung des hauptamtlichen
Vorstandes und Diözesan-Caritasdirektors, so Pfeffer. Zum Stellvertreter wählte das
siebenköpfige Gremium Hans-Werner Wolff. Der Caritasdirektor von Altena-Lüdenscheid
leitete das bisherige Aufsichtsorgan seit 2008.

„Die Caritas befindet sich, wie das gesamte Bistum, in einer Phase des Umbruchs“, so Pfeffer. „Wir
werden unsere Strukturen, Inhalte und Arbeitsweisen anpassen müssen.“ Bei den anstehenden
Veränderungen werde man größten Wert darauf legen, Angebote für Bedürftige nicht
einzuschränken und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

Bereits im November hatte die Delegiertenversammlung der Caritas im Ruhrbistum folgende
Personen in den Caritasrat gewählt (auf dem anhängenden Bild v.l.): Petra Keysers (Vorständin,
Caritasverband Duisburg), Thorsten Kaatze (Kaufm. Direktor, Universitätsklinikum Essen),
Martina Pattberg (Geschäftsführerin, Caritas Mülheim), Thomas Behler (Geschäftsführer,
Contilia), Dr. Armin Schwarze (Vorstand, Dortmunder Volksbank) und Hans-Werner Wolff
(Caritasdirektor für Altena-Lüdenscheid). Klaus Pfeffer (1.v.l.) ist als Bischöflicher Generalvikar
geborener Vorsitzender des Gremiums. Der Caritasrat wird in den kommenden sechs Jahren
Aufsicht über den Diözesan-Caritasverband führen.

Der Caritasverband für das Bistum Essen ist der katholische Spitzenverband der Freien
Wohlfahrtspflege für das Ruhrgebiet und das Märkische Sauerland. In den über 750 sozialen
Einrichtungen und Diensten der 108 Mitglieder arbeiten mehr als 35.000 Menschen. Dazu gehören
etwa Unterkünfte für Wohnungslose, Altenheime, Werkstätten für Menschen mit Behinderung,
Kindergärten und Krankenhäuser. Zudem engagieren sich rund 5.000 Caritas-Ehrenamtliche in
Gemeinden und sozialen Initiativen. Mehr Informationen unter www.caritas.ruhr (mik)

Foto: Caritas Bistum Essen/Michael Kreuzfelder. BU siehe Text. Portraitbilder auf www.caritas.ruhr

„Niemals geht man so ganz….“ Margret Zerres verabschiedet sich!

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Nach 26 Jahren im Dienst der Mülheimer Caritas wurde Margret Zerres von der Caritasdirektorin Regine Arntz zum Jahresende in den Unruhestand verabschiedet.
Während ihrer Tätigkeit war sie in den verschiedenen Bereichen des Verbandes tätig. In den letzten 10 Jahren gestaltete sie die Arbeit und Weiterentwicklung als stellvertretende Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied aktiv mit.

Auch wenn Frau Zerres sich gerne aus dem Arbeitsleben zurückzieht, um mit Ihrem Mann mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten zu haben, fällt ihr der Abschied von den liebgewonnen KollegInnen, Kooperationspartnern und KlientInnen schwer.

Aber: Niemals geht man so ganz….
Wir wünschen Ihr alles Gute und Gottes Segen und danken ihr ganz herzlich für ihr Engagement bei der Mülheimer Caritas.

„Verrückt? Na und!“ Die Aktion Lichtblicke fördert das Schulprojekt der Caritas Mülheim

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Mit dem Projekt „Verrückt? Na und!“ will die Caritas Mülheim Jugendliche für psychische Gesundheit sensibilisieren. Durch eine Förderung der Aktion Lichtblicke kann das Angebot, das die Caritas gemeinsam mit dem Leipziger Verein „Irrsinnig Menschlich e.V.“, realisiert, jetzt ausgeweitet werden.

Ziel ist die Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und die Bekämpfung von Stigmatisierung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen mit psychischen Problemen.

Das Mülheimer Schulprojekt „Verrückt? Na und!“ wurde bereits von 2014 bis 2015 als Teil des „Netzwerk KipE“, einer von der Aktion Mensch geförderten Initiative, die unter anderem die Vernetzung und die Vermittlung von Hilfen für Betroffene und deren Angehörige zum Ziel hat, durchgeführt.

Dank eines Sponsorings der MEG Mülheimer Entsorgungsgesellschaft mbH konnte das Projekt „Verrückt? Na und!“ Anfang diesen Jahres wieder aufleben. Die Förderung der Aktion Lichtblicke ermöglicht nun eine Ausweitung des Angebots für weitere 20 Schulen in Mülheim.

Die Caritas sucht nun daher auch von psychischer Erkrankung Betroffene, die bereit sind, in weiterführenden Schulen über ihre Erfahrungen zu berichten.
Wenn Sie neugierig geworden sind, laden wir Sie herzlich zu einem unverbindlichen Gespräch ein, um sich über das Projekt zu informieren.

Nähere Informationen bekommen Sie bei:

Nicole Meyer,
Psychologische Beratungsstelle bei der Caritas Mülheim,
Tel.: 0208/30008-93,
E-Mail.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Noten gegen Not - 13. Caritas-Benefizkonzert

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Noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für Ihre Lieben? Auch das Jahr 2017 beginnen wir wieder mit unserem traditionellen Benefiz-Konzert auf dem Kirchenhügel zugunsten unserer Caritas-Stiftung. Am 29.1.2017 freuen wir uns auf einen schönen Abend mit stimmungsvoller Chormusik von zwei Jugendchören!  Wo und wie Sie Karten kaufen können und alle weiteren Informationen finden Sie in unserem Flyer!







Anhänge / Downloads
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Musik, Tee und Nüsse knacken.

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Die Integrationsagentur der Caritas-Sozialdienste beteiligt sich an einer schönen Kulturveranstaltung zum Advent. Die Integrationsagentur öffnet ihr Türchen am 22.12.2016, schauen sie vorbei…

Anhänge / Downloads
Diese Datei herunterladen (KulTÜRchen.pdf)KulTÜRchen.pdf

„Freude schenken“ – die Paketaktion der Caritas zu Weihnachten startet an St. Martin.

Pakete Homepage tauglich






















Eine Einladung an alle Mülheimer, die Freude verschenken wollen.

Die Aktion „Freude schenken“ für Menschen in Not hat schon Tradition in unserer Stadt. Jeder, der dabei mitmachen will, kann ein Päckchen mit Geschenken füllen, um damit bedürftigen Menschen in unserer Stadt eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Auch in unserer Mülheimer Nachbarschaft leben Menschen in Armut.
In der Weihnachtswoche verteilt die Caritas die Pakete an benachteiligte Menschen.
Auch Schulen, Kindergärten, Teams in Firmen und andere Gruppen sind herzlich eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen.

Zum Ablauf der Aktion „Freude schenken“
Ab dem St. Martinstag, dem 11.11.2016, können leere Kartons zum Befüllen im Caritas-Zentrum, Hingbergstraße 176 (Montag –Donnerstag 8:00 – 16:00, Freitag 8:00 – 14:00 Uhr) oder in den katholischen Gemeindebüros abgeholt werden.

Zu jedem Karton gibt es einen Handzettel mit Hinweisen und einen Aufkleber, auf dem angekreuzt werden kann, für welche Person/en das Weihnachtspaket bestimmt ist (z. B. für einen Jungen, Mädchen, Mann, Frau oder haltbare Lebensmittel für eine Familie).

Es ist auch möglich einen ganz konkreten Wunsch eines bedürftigen Menschen zu erfüllen. In diesem Fall wird mit dem Karton ein Wunschzettel ausgehändigt.
Die gefüllten Weihnachtspakete können bis zum 06. Dezember in den Kirchengemeinden oder bis spätestens 15. Dezember im Caritas-Zentrum abgeben werden. Die MitarbeiterInnen der Caritas geben diese dann an die Empfänger weiter.

Rückfragen und Informationen:
Monika Schick-Jöres, Caritas Mülheim e.V.
Tel.: 30008-40
oder
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tanz durch die Kulturen

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Ein Ausflug der besonderen Art konnten Ehrenamtliche der Projekte VIS(a)-VIS und Förderturm in Kooperation mit dem Theater Duisburg organisieren.  In einer Ballettvorstellung haben die Bewohner der Unterkunft am Priesters Hof eine zum Teil ganz neue Erfahrung machen können. Mit viel Interesse verfolgten sie das Stück und genossen die wunderschöne Musik. "'Mozartiana' ist ein Fest - ein Fest der Musik, des Tanzes und des Lebens. Das haben wir wahrgenommen und genossen.“, so die Ehrenamtliche Diana Tombergs, die den Besuch organisiert hat. Ein gelungener Ausflug mit viel Freude und Interesse an der tollen Aufführung des Balletts Duisburg.

Wenn Sie mehr Informationen, spenden oder ehrenamtlich helfen möchten, finden Sie detaillierte Informationen unter:

Caritas-Sozialdienste e.V.
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Projekte Förderturm / VIS(a)-VIS

Anne Genau / Hannah Berntgen
Hingbergstraße 176
45470 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208/30008-0
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das ‚Ringelsöckchen‘ sucht gut erhaltene Baby- und Kinderkleidung

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Seit 15 Jahren gibt es die Baby- und Kinderkleiderkammer ‚Ringelsöckchen‘ der Caritas.
Im Schnitt besuchen jede Woche circa 30 – 40 Frauen, Männer und Kinder die gemütliche und in der Regel gut sortierte Kleiderstube, die sich aus gespendeter Kleidung speist.
Das Spendenaufkommen in den letzten Wochen ist jedoch sehr zurück gegangen, so dass einige Regale sind inzwischen leer sind. Die Besucher machen traurige Gesichter, da sie nichts Passendes mehr für ihre Kinder finden.
Und der Winter steht bevor!
Um Familien mit Kindern weiterhin günstig Kleidung anbieten zu können, benötigt das ‚Ringelsöckchen‘ dringend gut erhaltene, saubere, gewaschene und vor allem warme Baby- und Kinderkleidung.


Die Spenden können zu den Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag 9:30 - 12:00Uhr sowie
Dienstag und Donnerstag von 14:00 - 16:30Uhr

bei dem Caritas-Sozialdienste e.V.,
Hingbergstr. 176, 45470 Mülheim an der Ruhr
abgegeben werden.



Weitere Informationen unter
Caritas-Sozialdienste e.V.
Tel. 0208/30008-0
oder auf der Seite der Kleiderkammern

Ausgiebig den Herbst auf der Terrasse genießen

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Die Bewohner der Außenwohnungen des Josefshauses freuen sich über die Neugestaltung ihrer Terrasse an der Buggenbeck.

Dank einer Spende der Bürgerstiftung, die über Herrn Hahn dem Josefshaus zu teil wurde, konnten zur Neugestaltung des Außenbereiches wetterfeste Sitzmöbel, Blumenkästen und Dekorationsgegenstände angeschafft werden. Die Neugestaltung der Terrasse nahm u.a. durch die tatkräftige Unterstützung einer Bewohnerin Gestalt an.
Die Mitbewohner der Außenwohnungen hoffen jetzt auf einen sonnigen Herbst an der Buggenbeck.

Die Kontakt- und Beratungsstelle feierte Jubiläum - 25 Jahre Kooperation im Sozialpsychiatrischen Zentrum (SPZ)

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Wir, von der Kontakt- und Beratungsstelle (KOBS) im Sozialpsychiatrischen Zentrum,
setzen uns seit 25 Jahren, in Kooperation mit den Mülheimer Kontakten e.V. (Verein
für psychiatrische Hilfen in Mülheim), für die Belange von erwachsenen Menschen ein,
die von einer  psychischen Erkrankung oder Behinderung betroffen sind. 

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Wir, das sind von den Caritas-Sozialdiensten, Winfried Pasch und Birgitta Becker, sowie
von den Mülheimer Kontakten, Heike Diekmann-Pohl und Uschi Preiss.  Netzwerke bilden,
Angebote verknüpfen, Ressourcen bündeln, trägerübergreifende Qualitäten effizient
nutzen – das ist gelebte Kooperationsarbeit.  In den ersten 17 Jahren waren wir an 2
verschiedenen Standorten in Mülheim vertreten, seit Januar 2008 aber haben wir unsere
Kräfte an einem gemeinsamen Standort gebündelt. Seitdem befindet sich die KOBS am
Kirchenhügel im Kath. Stadthaus in der Althofstraße.  Ca. 300 Klienten mit
unterschiedlichen Anliegen und individuellem Unterstützungsbedarf besuchen uns jährlich.

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Angebote zur Tagesstrukturierung, Förderung der Kreativität und Freizeitgestaltung gehören
ebenso zu unserer Arbeit wie Begleitung und Beratung bei Alltagsproblemen, in
sozialrechtlichen Angelegenheiten und Kriseninterventionen. Auch Angehörige und Freunde
finden bei uns Rat und Unterstützung. Wichtigste  Ziele sind die Förderung der Selbstbefähigung,
die Aktivierung von Ressourcen und die Entwicklung neuer Fähigkeiten. 25 Jahre werden
begleitet von vielen strukturellen und inhaltlichen  Veränderungen: Vom Patienten zum Experten
in eigener Sache, vom Behandelten zum Mitwirkenden war es ein weiter Weg. Diesen Weg der
Inklusion, werden wir  zusammen mit unseren Klienten auch in Zukunft weiter gestalten.
 
Für das KOBS Team 
Birgitta Becker

Die Geschichte der „Neuen Heimat“

Villa Huegel Bild


















Das Interesse der Geflüchteten aus dem Projekt VIS(a)-VIS an ihrer „neuen
Heimat“ ist groß. Gerade die Geschichte und die Kultur unserer Region sind
für die Menschen hochinteressant. Dies ist ein guter Einstieg für das neue
Projekt Förderturm. Frau Genau als Projektkoordinatorin organisierte für
den 09.10.2016 einen Besuch der eindrucksvollen Räumlichkeiten der Villa
Hügel in Essen. 26 Ehrenamtliche und Flüchtlinge konnten in einer Führung
mehr über die Geschichte der Familie Krupp erfahren, welche für die Region
eine erhebliche Rolle gespielt hat. Darüber entwickelten sich interessante
Gespräche über weitere wichtige Menschen dieser Region und die
Geflüchteten erzählten aus ihren Heimatländern: „Mein Land hat eine alte
Geschichte. Es hat sich gut angefühlt, etwas Ähnliches über meine neue
Heimat zu erfahren.“, so Herr Hamzin aus dem Irak. Ein gelungener Ausflug
mit viel Freude und Interesse an verschiedenen Ländern und Kulturen.

Wenn Sie mehr Informationen, spenden oder ehrenamtlich helfen möchten,
finden Sie detaillierte Informationen unter:

                                                          Projekt VIS(a)-VIS und
                                                                  Projekt Förderturm


  Caritas-Sozialdienste e.V.

Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Projekte Förderturm / VIS(a)-VIS

Projektkoordination:
Anne Genau / Hannah Berntgen

Hingbergstraße 176
45470 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208/30008-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gemeinsam auf den Weg machen!

Pligern 2016 Weg

















Ein neuer Weg ist immer ein Wagnis
aber wenn wir den Mut haben loszugehen
dann ist jedes Stolpern und jeder Fehltritt ein Sieg
über unsere Ängste, unsere Zweifel und Bedenken.


Am Freitag, den 2. September trafen sich 13 Kolleginnen und Kollegen
der Caritas Sozialdienste morgens um 7 Uhr am Bahnhof Mülheim. Ein
perfekter Morgen für einen Aufbruch. Zunächst ging es mit dem Zug nach
Frimmersdorf - Ende unserer Etappe vom letzten Jahr und Anfang der
inzwischen fünften Etappe auf dem Jakobsweg. Zur Ruhe kommen,
einstimmen  den Alltag hinter sich lassen: Am Start ein Impuls zum Thema
Heimat, ein gemeinsames Gebet und verbindender Gesang.

Pilgern 2016 Gruppe



















Gespräche oder Schweigen - Begegnungen mit Menschen. Schnell vergeht
die Zeit bis zur ersten Pause in Bedburg, dann weiter durch
Sommerlandschaften zur Irmundus Kapelle auf dem Hahnerhof. Die
Perspektive wechseln, den Anderen neu kennenlernen. Den Augenblick
bewusst wahrnehmen - echtes Erleben. Rast mit Vorräten aus unseren
Rucksäcken. Teilen. Auftanken. Ein weiterer Impuls mit Gebet und Gesang.
Gestärkt Aufmachen. Der Weg über Titz nach Jülich führt über viele
asphaltierte Strecken und zu Ermüdungserscheinungen. Nach 26 Kilometern
erscheint unser Tagesziel Haus Overbach plötzlich unerreichbar. Ebenso
plötzlich zeigt sich ein neuer, unerwarteter Weg: Wir werden von einem
hilfsbereiten Busfahrer „gerettet“ und zum Ziel gefahren. „Das ist Pilgern“,
wird uns erklärt, „es findet sich immer ein Weg“. Begegnungen. Tagesziel
erreicht: Nach einer wohltuenden Dusche ein gemeinsames Abendessen
und der Ausklang eines großartigen Tages.

Der nächste Tag beginnt in der Kapelle mit einem weiteren Impuls und Gebet
für unseren Weg. Es geht nach Jülich, und von dort zum Tagesziel Aldenhoven.
Verbunden im Schweigen und Reden wandert jeder in seinem Tempo, mit
größeren oder kleineren Blasen an den Füßen – und doch kommen alle
gemeinsam zum Ziel. Abschlussgebet vor der Kirche, die leider verschlossen
ist. Wir beten und singen gemeinsam und sind alle stolz, dass wir den Weg
geschafft haben. Draußen sein, durchatmen und bereichert in den Alltag
zurückkehren.



Aktion der Caritas zur Interkulturellen Woche

Falafel2 2
















„Wenn sich Falafel und Kartoffel begegnen“. Passender konnte das Motto
für ein gemeinsames Frühstück von Flüchtlingen und 35 Mülheimer Bürgern
kaum sein. Bei dieser Begegnung am Mittwoch in der
Seniorenbegegnungsstätte auf der Aktienstraße kam Heiteres und
Nachdenkliches zum Vorschein.

Falafel trifft Kartoffel 1

















Filmszenen aus der Komödie „Almanya-Willkommen in Deutschland“
amüsierten die Anwesenden und motivierten die jungen Flüchtlinge von
ihren Eindrücken und Erlebnissen als Neuankömmling in Deutschland zu
erzählen. Für besondere Erheiterung sorgt die Schilderung einer Situation,
als einige Flüchtlinge vor dem BAMF-Büro auf die Ausstellung ihrer
Papiere warten und währenddessen die Beobachtung machen, wie die
Pferdebesitzer des benachbarten Turnierstalls für die Fahrt über die Grenze
nach den Pässen für die Pferde suchen.

Falafel4

















Farouk kann es immer noch nicht fassen: „Hier haben sogar Tiere
Pässe!“ Wo Kulturen zusammentreffen, treffen Welten aufeinander. Umso
wichtiger ist dann die Begegnung auch beim Essen. Es gab Variationen von
Falafel und Kartoffelsnacks.

Weihbischof und Stadtdechant luden zum Kaffeeklatsch ins Pastor-Jakobs-Haus

Besuch PJH














Am Freitag, den 23.09.2016 besuchte Weihbischof Franz Grave gemeinsam mit
Stadtdechant Michael Janßen die Flüchtlingseinrichtung im Pastor-Jakobs-Haus,
als Haus des Bistums Essen in der Gemeinde St. Mariä-Geburt.  
Gemeinsam mit der Koordinatorin der ehrenamtlichen Arbeit vor Ort, Diakonin
Iris Schmitt und der Flüchtlingskoordinatorin des Bistum Essen bei der Caritas
Mülheim, Hannah Berntgen, verschaffte sich der Weihbischof einen Überblick
über die Situation der dort lebenden Menschen und der tagtäglich geleisteten
ehrenamtliche Arbeit.   
Die Bewohner stellten ihr Haus vor und erzählten von den vielfältigen Angeboten,
welche die Ehrenamtlichen vor Ort mit ungebremster Motivation stemmen: „Wir
können hier in vielen Kursen Deutsch lernen. Aber eigentlich können wir alles
fragen. Irgendjemand weiß immer Bescheid.“, so Mustafa zum Weihbischof Grave.   
In intensiven Gesprächen mit den Bewohnern erhielt dieser Einblicke in deren
Biographien und versprach, diese in die Gemeinden und andere Institutionen
weiterzutragen. Ganz konkret sagte der Stadtdechant Janßen Hilfe zu, um eine
Familie zu unterstützten, deren Sohn mit einer schweren chronischen Erkrankung
mitten im Kriegsgebiet festsitzt.   
In der Einrichtung leben zurzeit sechs Kinder unter 18 Jahren. Diesen hatte der
Weihbischof ein kleines Geschenk mitgebracht. Besonders der kleine Ashraf war
überglücklich über seinen Fußball.    

Wenn Sie mehr Informationen, spenden oder ehrenamtlich helfen möchten,
finden Sie detaillierte Informationen unter www.caritas-muelheim.de
Caritas-Sozialdienste e.V. Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Projekt VIS(a)-VIS Hannah Berntgen (Projektkoordination)
Hingbergstraße 176
45470 Mülheim an der Ruhr
Tel.: 0208/30008-0 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unabhängig bleiben-Suchtvorbeugung im Alter

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Zu diesem Thema bietet der gleichnamige Arbeitskreis am 4.Oktober 2016 um 18.00 Uhr
eine Info-Veranstaltung im Kath.Stadthaus an. Der Umgang mit Suchtmitteln im höheren
Lebensalter und daraus resultierende Probleme ist bislang wenig beachtet worden.
Neben den älteren Menschen selbst ist auch ihr soziales Umfeld von der Problematik
betroffen. Angehörige sowie haupt- und ehrenamtliche Pflegekräfte werden im Alltag mit
schwierigen Erfahrungen um Rausch und Abhängigkeit konfrontiert.
Gleichzeitig belegen Studien, dass Therapien im höheren Lebensalter genauso erfolgreich
sind wie bei jüngeren Menschen. Gesundheitliche Fortschritte stellen sich auch im Alter
noch ein und ein geändertes Konsumverhalten bringt auch für die mitbetroffenen
Menschen wesentliche Verbesserungen.
Norbert Kathagen (ginko Stiftung für Prävention), Regina Wedeking (Suchtberatung der
Caritas-Sozialdienste) und Bernd Pörtener (Selbsthilfeorganisation Kreuzbund) wollen am
Dienstag, 4.Oktober von 18.00-20.00 Uhr im Kath.Bildungswerk, Althofstr.8, Betroffenen,
Angehörigen und allen Interessierten Hintergrundinformationenzum Thema Sucht im Alter
geben, über Hilfsangebote informieren und sensibilisieren. Für Gesundheit und
Lebensfreude ist es nie zu spät.

Die Teilnahme ist kostenlos. Es wird um Anmeldung gebeten unter Tel. 3083-136 oder
per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hoch hinaus wollen die Ehrenamtlichen der Caritas-Projekte VIS(a)-VIS und Förderturm

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Seit fast 1,5 Jahren engagieren sich ehrenamtliche Helfer der Caritas Mülheim im Projekt VIS(a)-VIS und seit August 2008 auch im Projekt Förderturm. Seitdem konnten sie viel bewirken und sind maßgeblich daran beteiligt, dass mehr als 124 Geflüchtete kurz- aber auch langfristig Unterstützung erhielten. Der Kern der Ehrenamtlichen-Gruppe will hoch hinaus in der Flüchtlingsarbeit und kämpft für die Bedürfnisse ihrer Schützlinge. Das ist manchmal kräftezehrend und anstrengend. Genau so wie das Klettern im Hochseilgarten am vergangenen Wochenende. In einem Workshop konnten die Ehrenamtlichen an ihre Grenzen gehen und diese überwinden. Spezielle Fragen der Flüchtlingsarbeit wurden in Theorieeinheiten thematisiert und danach wurden in schwindelerregender Höhe gemeinsam diverse Parcours überwunden. Das Resümee dieses besonderen Workshops fasst Frau Berntgen, von VIS(a)-VIS stellvertretend für alle Ehrenamtliche so zusammen: „Auch wenn etwas unüberwindbar erscheint. Wenn man es angeht, kann man alle Hürden überwinden!“.

Klettern













Wenn Sie mehr Informationen, spenden oder ehrenamtlich helfen möchten, finden Sie detaillierte Informationen unter www.caritas-muelheim.de   
Caritas-Sozialdienste e.V. Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Projekt VIS(a)-VIS Hannah Berntgen (Projektkoordination) Hingbergstraße 176 45470 Mülheim an der Ruhr 0208/30008-0 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Berührungsängste in der Begegnung überwinden

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Beim ersten Inklusiven Fest auf dem Kirchenhügel in Mülheim wurden die Erwartungen der Veranstaltergemeinschaft von Caritas und Diakonie übertroffen. Nach Schätzungen der Polizei waren trotz hochsommerlicher Temperaturen rund 4500 Besucher zum Fest gekommen.

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In der Begrüßungsrede ermutigte Oberbürgermeister Ulrich Scholten die Besucher dazu, die geistigen Hürden in der Begegnung zu überwinden. Diesem Aufruf folgten die Menschen und schlenderten mit Neugier über den lang gezogenen Festplatz. Inklusion wurde an über 50 Mitmach- und Aktionsstationen hautnah erlebt. Alt und Jung ließen sich mit Spaß auf die sportlichen und kreativen Herausforderungen an den Ständen ein.

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Beim Menschenkicker kämpften  Mannschaften mit  Jugendlichen aus unterschiedlichsten Nationen um das bessere Torergebnis. Taktische Absprache braucht keine Worte, man versteht sich auch ohne gute Deutschkenntnisse und ausgelassene Stimmung stellt sich beim Kicken sowieso ein. Mühsam und schweißtreibend war der Versuch, sich mit dem Rollstuhl über den Parcours zu manövrieren. Der abgesenkte Bürgersteig ist für den ungeübten Fahrer fast unüberwindbar, mit Unterstützungsrufen der Zuschauer und im dritten Versuch holpert der Rollstuhl dann endlich über die kleine Hürde.

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Akteure mit und ohne Behinderung gestalteten das abwechslungsreiche Bühnenprogramm von Pop-Musik bis Trommeln mit einer großen Begeisterung, die sich auf die Zuschauer übertrug.

DSC 0090In der abschließenden Segensfeier auf der großen Bühne erinnerten Superintendent Helmut Hitzbleck und Stadtdechant Michael Janßen daran, dass jeder Mensch die Gesellschaft auf seine eigene Weise bereichert. Begegnung baut Berührungsängste ab. Bleibt zu hoffen, dass die Leichtigkeit des Miteinanders vom Fest sich ein wenig in den Alltag überträgt und in kleinen Schritten innere Barrieren abgebaut werden.
Das Thema Inklusion ist aber nicht mit dem Fest abgeschlossen, sondern bleibt für Caritas und Diakonie eine fortwährende Arbeitsaufgabe. Die beiden Verbände planen für das nächste Jahr eine Fachtagung zum Thema. Die Besucher des Festes konnten ihre Ideen und Wünsche für eine gelingende Inklusion in Stichworten oder Bildern festhalten. Auch diese Anregungen fließen in die zukünftige Ausrichtung der beiden Sozialverbände und in mögliche inhaltliche Schwerpunkte ein.